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Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung

"Best of..."-Konzert der Musikschule

Musikschule Konzert

Best of Musikschule: Das Gitarrenjugendorchester unter der Leitung von Sabine Schweiger spielte Stücke aus der Feder von Timo Wichmann (vorne rechts). (Foto:Sennewald)

 

Das war ihr „Best of...“ Konzert! Achtundvierzig junge Musiker, darunter dreizehn Solisten, der Musikschule des Landkreises boten all ihr Können auf. Unterstützt von ihren Musiklehrern Sabine Schweiger, Timo Wichmann, Dietlind Quiroz-Sanchez, Andreas Winter und Olaf Wald ließen sie ihre Instrumente von ganz einfachen Übungsstücken bis hin zu schwierigen klassischen Werken erklingen.

Den Anfang machten Maximilian Huber und Benjamin Mandel mit ihren Fingerübungen auf der Gitarre und Fiona Fleischmann auf der Violine. Auch wenn das manchmal noch etwas quietscht, den Applaus hatten sie sich zu Recht erarbeitet. Mit zwei anspruchsvollen Stücken aus der Feder von Timo Wichmann überzeugte dann das zehnköpfige Gitarrenjugendorchester unter Leitung von Sabine Schweiger. Beim ersten Stück „Komm, lass uns heute in den Stadtpark gehen“ gab Silas Blum am Cajon als Gast den Takt vor. Beim zweiten Stück „Beach Party Queen“ gastierte Nimue Bonello mit ihrer grünen Ukulele. Im folgenden Set stellten Chiara Laura Göbel, Marlene Mootz und Jolina Funk ihre Fertigkeiten am Flügel unter Beweis. Abschließend spielten Marlene und Jolina mit ihrer Lehrerin Dietlind Quiroz-Sanchez sechshändig den „Ungarischen Tanz“ von Richard Krentzlin.

Musikalischer Leckerbissen

Danach gab es einen ersten musikalischen Leckerbissen. Nele Schindler fragte mit ihrer Trompete „Any News?“. Sie überzeugte die Gäste in der Aula der Konrad-Duden-Schule mit einer ganz sauberen Blastechnik und erhielt dafür ihren langen Applaus. Auch Kathrin Schildgen und Tobias Schneider wurden für die beiden Klezmer-Stücke auf ihren Klarinetten kräftig beklatscht.

Malin Ruch versuchte sich am Flügel mit Claude Debussy’s „Arabesque No. 1“, was ihr mit einer sehr weichen und gefühlvollen Spielweise vollends gelang. Jetzt folgte mit der neugegründeten Jazz Combo ein gewaltiger Rhythmuswechsel. Andreas Winter gab auf seinem elektronischen Blascontroller den Takt als virtueller Bass vor und die sieben jungen Jazzer um Preisträger Lorenz Rödiger stiegen voll ein. Bei „Tequila“ von Chuck Rio konnte dann sogar das Publikum „Tequila“ rufen, was zum Lachen und Klatschen animierte.

Das letzte Set wurde dann ganz klassisch. Duy Trinh gab beim galoppierenden „Rondo alla turca“ aus der Klaviersonate Nr. 11 (KV331) von Mozart, doch noch ein bisschen zu viel Gas, sodass sich seine Finger manchmal fast verhedderten. Aber er zog das Tempo voll durch.

Mit dem Adagio und dem Tempo di Bolero aus dem „Scéne de Ballet“ von Charles-Auguste de Beriot spielte Felicia Ries mehr als elf Minuten lang die Walzer und Boleros, bis vor lauter Seufzen die Saiten ihrer Violine glühten. Die Zuhörer waren so begeistert, dass sie zwischen den Sätzen schon Beifall klatschen wollten.

Richtig mitreißend

Die Toccata aus „Toccata und Fuge in d-moll“ von Bach (BWV 565) hört man normalerweise auf der Orgel. Aber Clara Fischer konnte mit ihren leichten und überkreuzten Fingern am Flügel ein furioses Toccata so richtig mitreißend hinlegen. Den krönenden Abschluss bot dann das siebzehnköpfige Kammerorchester unter Leitung von Olaf Wald mit russischen Volkstänzen und „Ghostbusters“.

Eine Bildergalerie vom "Best of..."-Konzert der Musikschule gibt's bei der Hersfelder Zeitung.

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