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Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung

Ab sofort können wieder Fördergelder für Zukunftsprojekte im Werratal beantragt werden: Nachdem die Förderung der Kaliregion aus dem Werra-Ulster-Weser-Fonds durch das Bundesumweltministerium im März offiziell vorgestellt wurde und ein erster Projektaufruf erfolgreich zu Ende gegangen ist, geht es im Landkreis Hersfeld-Rotenburg nun in die zweite Runde. Mit den Fördermitteln aus dem Werra-Ulster-Weser-Fonds sollen Vorhaben unterstützt werden, die Nachteile aus dem jahrzehntelangen Kalibergbau in der Region ausgleichen. In Hersfeld-Rotenburg betrifft das die Kommunen Philippsthal, Hohenroda und Heringen. Jetzt können erneut Projekte eingereicht werden.


Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Bewerben kann sich grundsätzlich jeder.“ Sowohl Kommunen, Privatpersonen, Dorfgemeinschaften oder Vereine können Projekte einreichen. Die bereitgestellten Mittel können in den Bereichen Umwelt- und Gewässerschutz, Bildung oder Jugendarbeit sowie zur Unterstützung von Tourismus, Kultur, Sport und Ehrenamt beantragt werden. Kooperationsprojekte mit anderen Gemeinden sind möglich. Das Gesamtvolumen für einzelne Vorhaben muss bei mindestens 5000 Euro liegen, die maximale Fördersumme beträgt 100.000 Euro. Einsendeschluss für alle Bewerbungen in Hersfeld-Rotenburg ist der 28. Februar 2019.


Wer einen Förderantrag stellen möchte, kann sich vorab von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft beraten lassen. Ansprechpartnerin ist hier Johanna Sick, Telefon 06621 944171. Den Förderantrag mit Informationen zu den notwendigen Antragsunterlagen und die Richtlinie finden Interessenten im Internet unter www.werra-ulster-weser-fonds.de. Alle förderwürdigen Bewerbungen werden danach schriftlich beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg, Fachdienst Ländlicher Raum, gesammelt.

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