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Außerbetriebsetzung und Wiederzulassung

UnternehmensbesuchKlinikumSalzungen

 Martin Rosenstengel (Zweiter Kreisbeigeordneter des Wartburgkreises und Aufsichtsratvorsitzender des Klinkums Bad Salzungen), die Landräte Dr. Michael Koch (Hersfeld-Rotenburg), Reinhard Krebs (Wartburgkreis), , Hersfeld-Rotenburgs Klinikumgeschäftsführer Martin Ködding sowie die Hausärzte Dr. Thomas Lepper, Martin Ebel und Hersfeld-Rotenburgs Klinikumgeschäftsführer Dr. Tobias Hermann. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Zu Gast im Klinikum Bad Salzungen war eine Delegation aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Landrat Dr. Michael Koch informierte sich gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Klinikums Hersfeld-Rotenburg, Vertretern der Hausarztakademie und der Wirtschaftsfördergesellschaft über die Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) im Wartburgkreis. Landrat Reinhard Krebs und die Wirtschaftsförderung des Wartburgkreises hatten zu diesem Unternehmensbesuch im Klinikum eingeladen.

„Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum ist eines der schwierigsten Themen, das in den nächsten Jahren auf uns zu kommt“, stellte Landrat Dr. Michael Koch eingangs fest. „Das im Wartburgkreis etablierte Netz des MVZ ist in besonderer Weise für uns interessant – hier können wir von Thüringen einiges lernen!“

Harald Muhs, Geschäftsführer des Klinikums Bad Salzungen stellte im Rahmen des rund zweistündigen Gesprächs die Historie des seit 2006 im Wartburgkreis durch das Klinikum initiierten und inzwischen hervorragend etablierten Medizinischen Versorgungszentrums dar. Ausgangspunkt war – so Muhs – die Erkenntnis vor rund 14 Jahren, dass spätestens 2016 ein medizinisches Versorgungsdesaster in der Fläche im Wartburgkreis drohe, wenn nicht gegengesteuert würde. In Folge wurde 2006 das erste MVZ in Bad Salzungen gegründet.

„Der Landkreis steht in der Verantwortung, die Daseinsvorsorge für die Bürger sicherzustellen und hat sich daher für ein Netz von MVZ- und Filialpraxen stark gemacht, dort wo es Lücken im System der Kassenärztlichen Vereinigung gibt“, führte Muhs weiter aus. Inzwischen ist das MVZ an 16 Standorten mit fast 60 Ärzten im Landkreis präsent und jeder Bürger im Wartburgkreis ist statistisch mehr als einmal im Jahr in einer der Praxen des MVZ zur Behandlung.

Mit großem Interesse und vielen Rückfragen erörterten die Gäste aus Hessen das Thema. Finanzielle Risiken, die Organisation und vor allem die Gewinnung von Fachkräften waren dabei Gegenstand des Gesprächs. „Ihr seid uns mit dem MVZ um 10 Jahre voraus“, bekannte Landrat Dr. Koch, „auch wenn die Voraussetzungen bei uns andere sind. Das war ein toller Einblick mit vielen wertvollen Informationen für uns, das bekommt man in so einer Bündelung nicht wieder.“

Gemeinsame Wirtschaftsregion Hersfeld-Rotenburg/Wartburgkreis?

Im Anschluss besprachen die beiden Delegationen im Rahmen eines Arbeitstreffens die engere Zusammenarbeit der beiden Landkreise in der gemeinsamen Wirtschaftsregion Wartburgkreis/Hersfeld-Rotenburg sowie im Rahmen des Werra- Ulster-Weser-Fonds. Ein gemeinsames Standort-Marketing, ein gemeinsamer Unternehmertag im Jahr 2020 und ein gemeinsames Unternehmensnetzwerk waren weitere Themen des Zusammentreffens der beiden Landräte und ihrer Wirtschaftsförderer.

Die Zusammenarbeit zwischen beiden Landkreisen mit gemeinsamen Unternehmensbesuchen und Projekten hat seit 2017 Tradition und wird immer weiter ausgebaut.

 

Bankverbindung

Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg • IBAN: DE26 5325 0000 0000 0000 31 • BIC: HELADEF1HER 

Postbank Frankfurt/M. • IBAN: DE92 5001 0060 0212 4776 07 • BIC: PBNKDEFF