Lockerung der Stallpflicht für Geflügel

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist die Stallpflicht für Geflügel ab Samstag, 25. März 2017, aufgehoben. „Ausnahme bleibt das Risikogebiet um den Rhäden bei Obersuhl“, sagt Dr. Thomas Berge vom Veterinäramt. „Hier ist die Stallpflicht in den Ortsteilen...

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Hessenweites Schülerticket startet im August

Nachdem bereits die Aussichtsräte der Verkehrsverbünde Rhein-Main (RMV) und Rhein-Neckar (VRN) der Einführung des hessenweiten Schülerticket zugestimmt haben, hat dies der Aufsichtsrat des Nordhessischen Verkehrsverbundes in seiner heutigen Sitzung ebenfalls getan. Damit steht...

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Mehr als 10 Jahre Kommunales Übergangsmanagement

„Die Ausbildungsmesse hat in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum – das Kommunale Übergangsmanagement im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es sogar schon etwas länger“, freut sich Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz. Um einem Fachkräftemangel...

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Jugendschutz zum Mitmachen

Wie ändert sich die Welt mit 1 Promille Alkohol im Blut? Um Kindern und Jugendlichen diese Wahrnehmung zu simulieren, kann eine sogenannte „Rauschbrille“ eingesetzt werden. Wie es sich anfühlt, unter Alkoholeinfluss vermeintlich leichte Aufgaben zu lösen wie...

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20-Millionen-Förderung für Breitbandausbau

Mit rund 20 Millionen Euro unterstützen das Hessische Wirtschafts- und das Umweltministerium den Breitbandausbau in Nordhessen. Die Gelder stammen aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER). Den Förderbescheid...

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100 Mal jeden Tag hilft die 112 im Landkreis

100 Mal am Tag klingelt das Telefon in der Zentralen Leitstelle im Landratsamt in Bad Hersfeld, wenn Bürger im Kreis schnelle Hilfe benötigen. Unter der 112 erreichen sie einen von zwei Disponenten, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar sind. Der Notruf 112 ist in Europa...

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Bouffier ehrt Unternehmer Leist aus Friedewald

Ministerpräsident Volker Bouffier ehrte Bürger mit der Georg August-Zinn-Medaille des Landes, darunter Heinrich Leist aus Friedewald, lobte den Unternehmer aus dem Landkreis: „Sie haben sich neben Ihrer Tätigkeit als Unternehmer politisch engagiert. Mehr als 20 Jahre lang...

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Landrat verabschiedet Katastrophenschützer

Über vier Jahrzehnte arbeitete Dieter Pfaff für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Seit Februar 1999 war er Leiter des Fachdienstes Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz mit Zentraler Leitstelle. In einer kleinen Feierstunde wurde Dieter Pfaff nun in den Ruhestand...

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Bezeichnung:
Erlaubnis zum nichtgewerbsmäßigen Erwerb und Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen beantragen
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Sie möchten mit explosionsgefährlichen Stoffen im nicht gewerblichen Bereich umgehen und diese dafür erwerben? Dann benötigen Sie eine Erlaubnis der zuständigen Behörde. Das gilt unabhängig von der Zweckbestimmung der Stoffe.

Inhaber oder Inhaberinnen einer solchen Erlaubnis können nur natürliche Personen sein.

Für folgende explosionsgefährliche Stoffe benötigen Sie eine Erlaubnis:

  • Schwarzpulver zum Vorderladerschießen,
  • Böllerpulver zum Böllerschießen,
  • Nitrozellulosepulver zum Wiederladen von Patronenhülsen und
  • Einsatz von Raketenmotoren im Modellraketenbau der Kategorie P2.

Verfahrensablauf

Die Erlaubnis für den Umgang mit und den Erwerb von explosionsgefährlichen Stoffen nach dem Sprengstoffgesetz wird nur auf Antrag ausgestellt.

Für den Antrag müssen Sie das Formular "Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 des Sprengstoffgesetzes" und die Anlage zum "Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach § 27 des Sprengstoffgesetzes" ausfüllen und persönlich bei der zuständigen Behörde abgeben. Fügen Sie auch die erforderlichen Nachweise über die Fachkunde hinzu.

 

An wen muss ich mich wenden?

Zuständig für Detailauskünfte sowie für die Bearbeitung und Ausstellung entsprechender Genehmigungen sind die Ordnungsämter der Landkreise und Kreisfreien Städte.

Sie können das Verfahren auch elektronisch über den Einheitlichen Ansprechpartner abwickeln.

Voraussetzungen

Voraussetzungen sind:

Sie als Antragsteller oder Antragstellerin sind

  • zuverlässig,
    Die erforderliche Zuverlässigkeit ist normalerweise gegeben, wenn Sie sich bisher gesetzestreu verhalten haben und nicht vorbestraft sind.
  • fachkundig,
    Die erforderliche Fachkunde besitzen Sie, wenn Sie an einem entsprechenden staatlich anerkannten Lehrgang teilgenommen haben.
  • persönlich geeignet und
  • mindestens 21 Jahre alt
    Wenn Sie noch nicht 21 Jahre alt sind, müssen Sie die erforderliche Besonnenheit nachweisen. Außerdem sollten Sie imstande sein, die explosionsgefährlichen Stoffe vor unbefugtem Zugriff auch durch Angehörige des eigenen Haushalts zu sichern. Dazu sollen Sie mindestens 18 Jahre alt sein.
    Für eine Ausnahme kommen in Betracht:
    • Inhaber oder Inhaberinnen eines Jahresjagdscheines
    • Mitglieder von
      • Schießsportvereinigungen, bei denen eine Ausnahme nach Waffenrecht vorliegt und
      • Vereinigungen, in denen Bauelemente zu Modellraketen zusammengesetzt werden.

Außerdem können Sie folgendes nachweisen:

  • ein Bedürfnis und
    Das Bedürfnis (ein vernünftiger Grund) kann sich aus einem besonders anzuerkennenden persönlichen oder wirtschaftlichen Interesse ergeben, z. B. als
    • Jäger,
    • Sportschütze oder
    • Mitglied in einem Modellraketenverein.
  • die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Staates

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Lehrgangsbescheinigung
  • Bedürfnisbescheinigung (für Vorderladerschützen oder Wiederlader) beziehungsweise Mitgliedsbescheinigung (für Böllerschützen oder Modellraketenbauer beziehungsweise Modellraketenbauerinnen)
  • Für die Überprüfung der Zuverlässigkeit von Personen aus einem anderen EU-Mitgliedstaat:
    • Vorlage einer Bescheinigung in beglaubigter Übersetzung der zuständigen Justiz- oder Verwaltungsbehörde des Heimat- oder Herkunftslandes über bestimmte Tatsachen, die für die Beurteilung der Zuverlässigkeit erheblich sind (z.B. Strafregisterauszug).
      Die Bescheinigung soll nicht älter als 3 Monate sein. Im Übrigen dürfen nur solche Tatsachen als nachgewiesen angesehen werden, die von der zuständigen Behörde des Heimat- oder Herkunftslandes bestätigt worden sind.

Welche Gebühren fallen an?

  • Für die Erlaubnis 50,00 Euro - 150,00 Euro
  • Für die Verlängerung einer Erlaubnis 40,00 Euro
  • Für die wesentliche Änderung einer Erlaubnis 40,00 Euro
  • Für die Einholung von Erkundigungen im Rahmen der Zuverlässigkeitsprüfung 30,00 Euro - 250,00 Euro

Welche Fristen muss ich beachten?

Erlaubnisse werden üblicherweise auf 5 Jahre befristet. Erst nach Erteilung der Erlaubnis dürfen Sie mit den genannten Stoffen umgehen.

Sofern Sie bereits eine Erlaubnis haben, müssen Sie den Antrag auf Verlängerung rechtzeitig vor Ablauf der Befristung stellen.

Fachlich freigegeben durch

Regierungspräsidium Gießen

Fachlich freigegeben am

09.07.2013

Stelle:
Landkreis Hersfeld-Rotenburg - Ordnungs- und Gewerbewesen
Postanschrift:
Friedloser Straße 12 
36251 Bad Hersfeld, Kreisstadt
Telefon:
06621 87-0
E-Mail über Kontaktformular: