Kalte Nächte sind geeignet, eingelagertes Getreide zu belüften. Für eine dauerhafte Lagerung (über Winter) sind Temperaturen < 10° C im Lager erforderlich. Unter 10° C werden die Atmungsverluste der Körner weitestgehend reduziert und die Aktivitäten vom Kornkäfer und. anderer Schädlinge eingestellt. Beim Belüften des Getreides folgendes beachten: aus Sicherheitsgründen sollte die Luft 7° C kälter als das Getreide sein, sofern dies nicht trockener als 14 % ist. Dann sind Belüftungsfehler ausgeschlossen. Notwendige Messinstrumente sind: Thermometer für den Getreidestock, Außenluft-Thermometer (im Schatten), Außenluft-Hygrometer (im Schatten), Getreidefeuchtemesser.

Sachkundefortbildung seit 1. Dez. im Internet als eLearning möglich; Info`s unter: llh.hessen.de

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

 

Seit Jahren gibt es immer wieder Hinweise auf verendetes Wild, welches sich in Weidezaunlitzen oder Elektronetzen verfangen hat. Die größte Gefährdung für Wildtiere geht von waldnahen Zäunen aus. Manche Tiere konnten noch rechtzeitig befreit, manche mussten aber auch erlöst werden oder waren bereits qualvoll verendet. Betroffen sind fast immer Gehörn- (Rehböcke) oder Geweihträger (Hirsche). Aber auch Greifvögel haben sich schon in den Elektronetzen verfangen. Um diese Art von bedauerlichen Vorfällen zu vermeiden, sollten Weidetierhalter ihre mobilen Zäune im Herbst abbauen, wenn sie im Winter nach dem Weideabtrieb nicht mehr benötigt werden.

Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Str. 1, Bad Hersfeld

Im Herbst 2020 war die Population der Feldmäuse regional sehr stark angestiegen. Passend zur Situation half die Witterung mit: Es war ein glücklicher Umstand, dass der Winter zunächst schneefrei und der Januar recht nass war; in der Folge ist die Feldmauspopulation verbreitet eingebrochen. Aktuell ist die Besiedlung der Winterungen mit den Nagern eher auf niedrigerem Niveau einzuschätzen; die Tiere haben sich mit Beginn der Kurztagbedingungen kaum noch vermehrt. Die Bekämpfungsschwelle für Getreide z. B. ist deshalb im Winterhalbjahr (80-128 Mäuse/ha) höher eingestuft als im Mai (80-96 Mäuse/ha). Die Besatzdichte lässt sich mit der Lochtretmethode (wieder geöffnete Löcher /250m² (Rechteck von ca.16 x 16 m abstecken)) abschätzen. Eine Maus öffnet innerhalb von 24 h durchschnittlich 2,5 Löcher, da sie etwa alle 2-3 h zum Fressen an die Oberfläche kommt. Grundsätzlich empfiehlt sich, die Bestände am Ende des Winters zu beurteilen um dann bei Überschreiten der Bekämpfungsschwelle gezielt zu reagieren. In der Regel brechen hohe Feldmauspopulationen, wie oben geschildert, zuvor in der nasskalten Jahreszeit zusammen. Vor dem Einsatz von Ködern sind z. B. nachfolgende Bestimmungen sorgfältig zu beachten: Keine Anwendung in FFH - und Vogelschutzgebieten; zeitlich befristete Anwendung bis zum 1. März in Gebieten wo Hamster, Birkenmaus, Haselmaus vorkommen. Köder beim Auslegen tief in die Gänge einbringen - Löcher auf keinen Fall zutreten; die Köder werden ansonsten beim Wiederöffnen der Gänge mit Erde vermischt!

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

Weitere aktuelle Hinweise für die Landwirtschaft der hiesigen Region sind im Internet unter www.aglw.de zu finden.

Vor Einwinterung die PS-Spritze sowohl innen als auch außen gründlich reinigen; dies auf dem Feld durchführen - keinesfalls auf versiegelten Flächen - Einträge von PSM in Kanal- o. Oberflächengewässer sind auszuschließen! Für eine ausreichende Winterfestigkeit alle flüssigkeitsführenden Bauteile restlos entleeren! Einfacher u. schneller geht´s, wenn das Gerät mit Kühler-Frostschutzmittel befüllt wird. Bei laufender Pumpe einige Liter einer Mischung aus Frostschutzmittel + Wasser (Konzentration lt. Gebrauchsanleitung) in den leeren Behälter geben u. durch Betätigen aller Schaltventile in alle Leitungen fördern. Im Frühjahr die Mischung beim Ablassen auffangen u. im Herbst wiederverwenden. Denken Sie auch an die vorschriftsmäßige und frostfreie Lagerung (> 5°C) der Pflanzenschutzmittel! - dabei auch Zulassungen und ggf. Aufbrauchfristen der Mittel im Blick behalten. Vorratsschutz: Getreideläger regelmäßig kontrollieren; Lagertemperatur messen, ggf. trockne, kalte Luft zum Belüften nutzen!

Aufgrund der anhaltenden Covid 19 Situation sind seitens des LLH weiterhin keine Sachkunde-Fortbildungen vor Ort möglich. Stattdessen wird nach Abschluss einer z.Zt. laufenden Testphase zeitnah ein eLearning-Programm für Landwirtschaft u. Gartenbau mit Beratungsvideos zu verschiedenen Themen im Internet angeboten. Detaillierte Info´s (Anmeldung etc.) dazu demnächst auf der LLH-Homepage. Die 4 stündige Fortbildung kann beim eLearning auch abschnittsweise absolviert werden.

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

wetterdaten46kw

Für das Amt des Ortslandwirtes im Teilamtsbezirk Oberellenbach haben sich folgende Landwirte beworben:

  • Herr Hilmar Grebe
  • Herr Christian Vieth

Zur Wahlveranstaltung

am:     Dienstag, den 23.11.2021

um:     18:00 Uhr

im:      Jugend- und Freizeitheim Oberellenbach, Oberer Erlenbach 24, 36211 Alheim

laden wir alle Wahlberechtigten aus Oberellenbach recht herzlich ein.

Voraussetzungen für die aktive Teilnahme an der Wahlveranstaltung sind die deutsche oder EU-Staatsangehörigkeit, die Vollendung des 18. Lebensjahres, ein seit mindestens drei Monaten ununterbrochen bestehender Wohnsitz in Hessen sowie eine Tätigkeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb ab 8 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche (bei Sonderkulturen ab 0,2 ha) als Betriebsinhaberin oder Betriebsinhaber, überwiegend in dem Betrieb mithelfende Familienangehörige oder als Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer.

Fragen zu den Wahlen beantwortet Marc Bierschenk vom Fachdienst Ländlicher Raum der Kreisverwaltung telefonisch unter der 06621 87 2202.