Sofern nach spät räumenden Vorfrüchten (u.a. Körnermais, Rüben) noch die ein oder andere Fläche mit Weizen zu bestellen ist, sollten nur spätsaatveträgliche Sorten (z.B. Asory (A), JB Asano (A), RGT Reform (A), Campesino (B), Informer (B), KWS Donovan (B), Elixer (C)) mit mind. 400-450 KK/m² gesät werden. Bei noch späteren Saatterminen abwägen, ob es nicht sinnvoller ist eine Wechselweizensorte zu säen (u.a. A- Sorten Quintus, Licamero, KWS Mistral). Der Vorteil dieser, i. d. R. mit guter Winterhärte ausgestatteten Sommerweizensorten, besteht darin, dass die sehr späte Herbstsaat (ab Mitte/Ende November) einer Aussaat im Frühjahr ertraglich überlegen ist. Wenn die Befahrbarkeit gegeben ist und die Temperaturen nachts um den Gefrierpunkt liegen, können nach wie vor Herbizidmaßnahmen durchgeführt werden.

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

Weitere aktuelle Hinweise für die Landwirtschaft der hiesigen Region sind im Internet unter www.aglw.de zu finden.

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