Der Gebietsagrarausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg hat in seiner Sitzung am 17.12.2021 die neuen Ortslandwirtinnen und Ortslandwirte bis 31.12.2027 benannt. Für weitere Kontaktinformationen wenden Sie sich bitte an das Landratsamt, Fachdienst Ländlicher Raum, 06621-872202, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Eine Übersicht steht hier zum download bereit:

Seit dem Jahr 2021 erfolgt die Antragstellung im Bereich der landwirtschaftlichen Förderung über agrarportal-hessen.de. Das Antragsportal soll voraussichtlich ab dem 01.03.2022 für die Bearbeitung des aktuellen Gemeinsamen Antrags freigeschaltet werden.

Bei der Anmeldung am Portal ist im Feld „Benutzername/Betriebsnummer“ die 06000******* einzugeben, wobei die „*“ für den jeweiligen 7-stelligen Personenident stehen. Sollte das Passwort nicht mehr bekannt sein, kann über die Schaltfläche „Passwort Zurücksetzen“ ein neues Passwort vergeben werden. Das kann bereits jetzt erfolgen, es muss hierzu nicht auf die Freischaltung am 01.03.2022 gewartet werden. Es wird deshalb empfohlen, den Zugang zum Antragsportal in den nächsten Tagen schon einmal zu testen.

Bei Fragen oder Schwierigkeiten steht der Fachdienst Ländlicher Raum in Bad Hersfeld telefonisch unter 06621/87-2221 oder über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

Hinsichtlich der Förderbedingungen wird es in diesem Jahr keine wesentlichen Änderungen bzw. Neuerungen geben. Sofern Betriebe auf einen Hofnachfolger übergehen sollen, muss zunächst die Registrierung des neuen Bewirtschafters erfolgen. Hierzu ist es erforderlich, beim Fachdienst Ländlicher Raum das entsprechende Formular „Antrag auf Registrierung als Betriebsinhaber“ anzufordern. Dies kann telefonisch über die Durchwahlen 06621/87-2222, -2226 oder -2231 sowie die vorgenannte E-Mail-Adresse erfolgen. Weitere Informationen sind erhältlich im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19, Bad Hersfeld (Tel.: 06621/87-2221).

 

 

Landwirtschaftliche Gebäude bieten Schadnagern wie z.B. Wanderratte und Hausmaus viele Schlupfmöglichkeiten. Wanderratten zählen zu den Hygieneschädlingen; durch Verunreinigungen übertragen sie zwangsläufig eine Vielzahl von Krankheiten und Viren. Bei nachgewiesenem Befall, sind an von Ratten aufgesuchten Stellen (Laufgänge) ca. 200 g Köder in Köderboxen, für Haustiere unzugänglich u. vor Nässe geschützt, auszulegen. „Futterstellen“ regelmäßig kontrollieren. Köder so lang auslegen, bis kein Fraß mehr festgestellt wird. Die Hausmaus ist ein Vorratsschädling u. hält sich überwiegend in trocknen Räumen auf. Sie frisst neben Lebens- u. Futtermitteln Papier, Textilien, Leder u.a. Materialien. Bekämpfung ähnelt der, der Wanderratte. Den Köder - ca. 20 g Portionen - in Köderboxen, an den Laufgängen der Mäuse ausgelegen.

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

Hinweise des LLH KB zu Sortenempfehlungen für die Sommerungen 2022:  So-Gerste als Braugerste: Avalon, Leandra, RGT Planet (nur nach Absprache mit Handel); zur Probe: Amidala; SoGe als Futtergerste: RGT Planet. Sommerweizen: (A-Qualität): KWS-Starlight, Licamero, Quintus; E-Qualität zur Probe: KWS Expectum. Sommerhafer: Delfin, Lion, Max. Ackerbohne: Fanfare, Macho, Tiffany, Trumpet. Körnererbse: Alvestra, Astronaute; zur Probe: Orchestra.

Versuchsergebnisse Sommergetreide, Körnerleguminosen:

https://llh.hessen.de/pflanze/marktfruchtbau/versuchswesen-marktfruchtbau/

Versuchsergebnisse Mais:

https://llh.hessen.de/pflanze/gruenland-und-futterbau/versuchswesen-gruenland-und-futterbau/ 

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

Die Pandemie hält uns weiter auf Trab. Doch allen Widrigkeiten zum Trotz muss die Wirtschaft und auch die Landwirtschaft am Laufen gehalten werden. Aus ackerbaulicher Sicht startete das Jahr 2021 gut. Doch vielerorts blieben die Erträge hinter den hohen Erwartungen zurück. Oft fehlte es an Qualität auf Grund mangelnder Sonneneinstrahlung und widrigen Erntebedingungen. Die Herbstbestellung war anspruchsvoll. Doch Probleme sind andere. Dünger ist auf dem Weltmarkt knapp und teuer. Die Sorgen über Quantität und Qualität der Ernte 2022 treibt nicht nur heimische Landwirte um. Ist die Lage bei Ackerbaubetrieben durch die Preise für Marktfrüchte noch relativ entspannt, so bereiten diese viehhaltenden Betriebe zusätzlich Sorge.

Dennoch bietet die Düngersituation auch Chancen: Zwischenfrüchte und org. Düngung höher ansetzen, Fokus auf Boden u. Mikronährstoffen etc.. Auch der Einsatz von Biostimulantien und Mikrogranulaten birgt Potenzial. Hier wurden 2021 von der AGLW erfolgreich Versuche betreut - Dank an all jene Betriebe, die im Interesse der heimischen Landwirtschaft und unseres Grundwassers Versuche angelegt haben. Alheim: T. Frankfurt, H. Blackert; Cornberg: J. Klöpfel, V. Bender; Eiterfeld: D. Sauerbier, J. Ritz, S. Kohlmann, A. Peter; Herleshausen: E. Stöhr, S. Gonnermann, B. Schönauen, J. Schäfer; Hohenroda: R. Burkhardt; Kirchheim: K. Schornstein; Neuenstein: M. Henning; Niederaula: H.-J. Rohrbach, C. Wegfahrt; Ringgau: U. Iffert; Schenklengsfeld: J. Ehlert, T. Thomas; Sontra: T. Dietrich.

Wir danken auch allen anderen Betrieben für die kooperative und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest sowie ein gesundes Jahr 2022. AGLW: 06623-933420