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Frauen- und Gleichstellungsbüro

 

Ihre Ansprechpartnerinnen sind...

Elke Künholz

Tel.: 06621 87-9500

(Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte)

 

 

Mitarbeiterin

 

Fax: 06621 87 57-7300

E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Alle Gespräche und Informationen werden vertraulich behandelt!

 

Wenn Sie uns besuchen möchten, bitten wir um vorherige telefonische Terminvereinbarung.

 

Sie finden uns im
Landratsamt
- 3. Stock (Zimmer 316) -
Friedloser Str. 12
36251 Bad Hersfeld

 

 

Frauen- und Gleichstellungsbüro

 

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(Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte)

 

 

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Wichtig zu Wissen

 

Rollenbilder

Man verbindet verschiedene Merkmale unbewusst entweder mit "Männlichkeit" oder "Weiblichkeit". Merkmale, die als weiblich empfunden werden, gelten häufig als weniger wert.

Diese Unterscheidung sieht jeder Mensch tagtäglich und sei es ein einfaches sexistisches Plakat, welches frauenfeindlich und -verachtend ist. Diese Unterscheidung begünstigt die geschlechterbedingte Entgeltlücke und auch Gewalt von Männern gegenüber Frauen.

Auch bei der Berufswahl ist das Rollenbild an Erwartungen geknüpft. Dadurch wird auch die Berufswahl aller eingeschränkt. Es ist also sehr wichtig die geltenden Rollenbilder zu reduzieren, damit sich jeder frei entwickeln und entfalten kann. Hierfür wurde der Girl's Day eingeführt. An einem Tag im Jahr können junge Schülerinnen in typische Männerberufe schnuppern und sich ein Bild von dem jeweiligen Beruf machen.

 

The future ist female

Aufgaben und Schwerpunkte

  

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."
Artikel 3, Abs. 2 Grundgesetz
 
 
Dieser Gleichberechtigungsgrundsatz ist jedoch in der Praxis noch lange nicht umgesetzt. Auch heute noch sind Mädchen und Frauen gegenüber Jungen und Männern in vielen Lebensbereichen benachteiligt, und die faktische Gleichstellung der Geschlechter ist somit eine Querschnittsaufgabe, die sich durch alle Lebens- und Arbeitsbereiche hindurchziehen muss.
 
Spezielle Frauenfördermaßnahmen und die Strategie des Gender Mainstreaming, die seit Beginn der 80er Jahre auf internationaler Ebene diskutiert, im Amsterdamer Vertrag 1996 zur Verpflichtung für alle EU-Staaten gemacht und Ende der 90er Jahre auch in der Bundesrepublik aufgegriffen worden ist, sind zwei sich gegenseitig ergänzende Strategien, um die verfassungsrechtlich verankerte und die tatsächliche Gleichstellung zu erreichen.
 
Das Prinzip des Gender Mainstreaming bezieht in alle Entscheidungsprozesse die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern ein, berücksichtigt deren unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse und fragt bei allen Vorhaben, welche Auswirkungen sie auf die Lebenssituation der betroffenen Frauen und Männer haben. Bestehende Strukturen werden auf ihre Benachteiligungen hin analysiert und im Interesse beider Geschlechter verändert.
 

Die Einsicht in die Notwendigkeit und den Nutzen beider Strategien muss sich in den Köpfen aller festsetzen und entsprechende Taten und Entscheidungen, auch auf politischer Ebene, müssen folgen.

  

Zur Verwirklichung der Gleichberechtigung und dem Abbau von Diskreminierungen bei der Beschäftigung im öffentlichen Dienst besteht seit 1994 das Hessische Gesetz über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern (HGlG). 

Es regelt die Bestellung sowie die Rechte und Pflichten von verwaltungsinternen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten  und die Aufstellung von Frauenförder- und Gleichsstellungsplänen (5. Frauenförder- und Gleichstellungsplan). Ziel dieses Gesetzes ist die Verbesserung der Zugangs- und Aufstiegsbedingungen für Frauen in der öffentlichen Verwaltung sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Das Frauen- und Gleichstellungsbüro vertritt die Interessen der Kolleginnen der Kreisverwaltung und dem Eigenbetrieb Jugend- und Freizeiteinrichtung und setzt sich dafür ein, dass der Gleichberechtigungsgrundsatz, der in unserer Verfassung verankert ist, in allen Lebensbereichen zunehmend Wirklichkeit wird.

 

Wir sind Ansprechpartnerinnen in allen Fragen der Gleichstellung von Frauen und Männern, nehmen Anregungen und Beschwerden hierzu entgegen, zeigen Benachteiligungen auf und entwickeln Lösungsmöglichkeiten. 
 
Wenn Sie zum Beispiel...
 
  • sich aufgrund Ihres Geschlechtes als Frau benachteiligt fühlen und Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte benötigen,
  • Informationen zu frauenspezifischen und gleichstellungsrelevanten Themen haben möchten,
  • eine im weitesten Sinne gleichstellungsrelevante Frage haben und nicht so recht wissen, an wen Sie sich wenden können,
  • uns einfach kennen lernen möchten,
  • Hilfe benötigen oder Unterstützung,

dann freuen wir uns auf Ihren Anruf unter Telefonnummer 7302 !

 
  

Im verwaltungsinternen Bereich ist es nach § 18.1 des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes (HGlG) unsere Aufgabe, die Durchführung dieses Gesetzes zu überwachen und die Dienststellenleitung bei der Umsetzung zu unterstützen. Das bedeutet unter anderem, dass wir mit der Verwaltungsleitung und mit den Kolleginnen und Kollegen im Hinblick auf frauenfördernde Maßnahmen beraten und informieren und entsprechende Aktivitäten (z. B. Fortbildung) initiieren.  

Außerdem sind wir u. a. an allen personellen Maßnahmen unserer Verwaltung, insbesondere an Stellenausschreibungen, Auswahlverfahren und Vorstellungsgesprächen sowie an organisatorischen und sozialen Maßnahmen und an der Aufstellung von Frauenförderplänen beteiligt. Mit unserer Unterstützung wurde ein Konzept zur Optimierung von Stellenbesetzungsverfahren in der Kreisverwaltung entwickelt.
Wir sind in zahlreiche Gremien eingebunden und vertreten dort die spezifischen Belange von Frauen.
Bei Bedarf laden wir zu Teilpersonalversammlungen der weiblichen Beschäftigten unserer Verwaltung ein.
 

 

Gesetzliche Grundlagen

 

Die bekannteste rechtliche Grundlage für die Gleichstellung von Mann und Frau ist Art. 3 Abs. 2 Grundgesetz. Dieser lautet:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Folgende gesetzlichen Grundlagen sind auch relevant für die Gleichstellung von Mann und Frau:

  • Hessische Gemeindeordnung (HGO)
  • Hessisches Gleichberechtigungsgesetz (HGlG)

https://soziales.hessen.de/familie-soziales/frauen/hessisches-gleichberechtigungsgesetz

Das Hessische Gleichberechtigungsgesetz (HGlG) trägt seit mehr als 25 Jahren dazu bei, die Chancengleichheit von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst Hessens voranzutreiben, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern und Frauen in all jenen Bereichen des Landes dienstes, in denen sie unterrepräsentiert sind, gezielt zu fördern.

  • Allgemeines Gelichbehandlungsgesetz (AGG)

https://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/                                                    AGG/agg_gleichbehandlungsgesetz.pdf?__blob=publicationFile

§ 1

Ziel des Gesetzes Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

 

Familie und Beruf

 

BEM - Betriebliches Eingliederungsmanagement

Damit länger erkrankte Mitarbeiter*innen mit neuer Kraft und Motivation an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, gibt es das gesetzlich vorgeschriebene Betriebliche Eingliederungsmanagement. Damit unterstützen wir gezielt Mitarbeiter*innen, die länger als sechs Wochen im Jahr krank sind. 

 

Home Office: Vorteile und Nachteile

Was verführerisch klingt, ist nicht für alle Beschäftigten das Richtige. Denn wie Vieles im Leben haben auch Home Office, mobiles Arbeiten oder Telearbeit Vor- und Nachteile.

Vorteile von Home Office

Zu den unbestreitbaren Vorteilen des Home Office gehört die Zeitersparnis: Wer zu Hause arbeitet spart sich den Weg zur Arbeit. In Zeiten, in denen Millionen Menschen weite Wege zur Arbeit haben, ist das ein riesiger Vorteil. Anstatt in vollen S-Bahnen zu hocken oder im Stau zu stehen, kann direkt nach Dienstschluss der Haushalt gemacht oder gekocht werden. Aber es gibt auch weitere Vorteile:

  • Einfache Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Keinen Stress im Berufsverkehr
  • Weniger Unterbrechung durch KollegInnen
  • Mehr Konzentration als Büro
  • Weniger Ansteckungsmöglichkeiten für Erkältungen, Grippe oder aktuell COVID-19

Nachteile von Home Office

Natürlich gilt es auch die Nachteile des „Heimarbeitens“ im Blick zu behalten. Diese sind von Person zu Person verschieden. So ist es ganz sicher eine persönliche Frage, wie gut oder schlecht Beschäftigte in der Lage sind, eigen Strukturen zu schaffen – etwa um das berufliche vom privaten zu trennen. Ein wichtiger Tipp, der banal klingt: Tragen sie auch im Home Office ihr normales Büro-Outfit. Psychologisch ist es zum Feierabend wichtig, das Arbeitsdress auszuziehen und den Büroalltag hinter sich zu lassen. Doch es gehören noch einige weitere Punkte zu den Nachteilen:

  • Keinen direkten Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen
  • Keine vorgegebenen Strukturen etwa, wenn Pausen anstehen
  • Viel Ablenkung durch Haushalt, Familie oder die Spiel-Konsole im Wohnzimmer
  • Vermischen von Familie und Beruf
  • Verschwimmen der Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit

 

Familienleistungen im Überblick

Familien mit Kindern brauchenneben einem finanziellen Auskommen gute Angebote zur Kinderbetreuung, Hilfen im Haushalt und die Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren. Mit verschiedenen Leistungen wir ihre Familie finanziell entlastet und unterstützt.Hier finden Sie einen Überblick, welche staatlichen Hilfen Familien bekommen können. 

 


Pflege zu Hause: Finanzielle Unterstützung und Leistungen für die ambulante Pflege

Wer sich dazu entschieden hat, einen nahestehenden Menschen zu Hause zu pflegen, dem bietet die Pflegeversicherung verschiedene Hilfen und Leistungen. Hier erfahren Sie, welche finanzielle Unterstützung Sie in diesem Fall erhalten, welche Beratungsangebote Sie nutzen können und wie Sie die Pflege eines Angehörigen mit Ihrem Beruf in Einklang bringen können.

 

Seminare

 

Seminarangebot für Kolleginnen der Kreisverwaltung: 

Mittwoch, 02.09.2020, 10:00-17:00 Uhr

 

Atmen-Aufladen-Loslegen

Stress im Alltag souverän meistern können

Wir brauchen im Alltag eine Menge Energie, da wir häufig das Management für Familie, unseren Job und unsere eigenen Bedürfnisse übernehmen müssen. Diesen Spagat zu meistern und dabei die eigenen Bedürfnisse nicht aus den Augen zu verlieren, kann mitunter als anstrengend erlebt werden.
Dieses Seminar richtet sich an Frauen, die weniger Stress und mehr Energie sowie Achtsamkeit und Gesundheit künftig bewusster in ihr Leben integrieren wollen. Atmung ist ein großartiger, wirkungsvoller Weg, um Stress und Anspannung effektiv entgegen zu wirken.
Sie lernen im Seminar bewusstes Wahrnehmen, identifizieren Ihre persönlichen "Energieräuber" und erfahren, wie Sie diese in Energiequellen umwandeln und wie mit Atemtechniken neue Stärke gewonnen werden können.
Durch den Einsatz des "inneren Lächelns" werden negative Emotionen wie Ärger, Trauer, Furcht und Sorgen) nach und nach in positive Lebenskraft umgewandelt. Es erreicht alle Organe, Drüsen, Muskeln, Gehirn und Nervensystem. Lächeln ist ein Ausdruck persönlicher Kraft und überträgt liebende Energie.
Inhalte:
- Bewusstseinsstärkung
- Energieräuber identifizieren und in Energiequellen umwandeln
- gezielte Lach-Übungen zum Stressabbau einsetzen, üben und anwenden
- Atemtechniken finden, üben und anwenden

Kursnummer 202-50090
Dozentin Kathrin Laborda
Datum Mittwoch, 02.09.202010:00–17:00 Uhr

Pausen nach Absprache

Gebühr Kostenfrei für Kolleginnen der Kreisverwaltung
Ort

VHS, Leinenweberstr. 5, Raum 5
Leinenweberstraße 5
36251 Bad Hersfeld

Das Seminar ist für die Mitarbeiterinnen der Kreisverwaltung kostenfrei, die Seminarzeit wird als Arbeitszeit anerkannt.

Die Anmeldungen können online direkt an die VHS unter Angabe der Bemerkung "Mitarbeiterin Kreisverwaltung" gesendet werden. Anmeldeschluss ist Freitag, 21. August 2020.

Zu buchen über: 

 

 

Weitere Seminarangebote zu finden unter:

 

 

Gewalt

 

Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Betroffen sind Frauen aller sozialen Schichten. 

Frauenberatungs- und Interventionsstelle Bad Hersfeld - Tel. 06621 70113

      Wir beraten Sie zu folgenden Themen:

    • Trennung und Scheidung
    • Sorge- und Umgangsrecht
    • Körperliche und seelische Gewalt
    • Sexualisierte Gewalt
    • Stalking
    • Krisensituationen
   Wir beraten Frauen und Mädchen mit traumatischen Erfahrungen.Wir beraten Migrantinnen und geflüchtete Frauen, die Hilfe und Unterstützung brauchen.  
Zettel_wir_ermutigen.png
 
                    Frauenberatungs- und Interventionsstelle chat-speech-bubbles-sketch.png  https://www.frauenhaus-bad-hersfeld.de
 
 
 
        

Frauenhaus Bad Hersfeld - Tel. 06621 65333                                      

           GEWALT GEGEN FRAUEN HAT VIELE GESICHTER

 

  

Hilfetelefon

        Das Hilfetelefon – Beratung und Hilfe für Frauen

                Herzlich willkommen! Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen,                      die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung unterstützen                  wir Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch                                    Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte beraten wir anonym und kostenfrei.

             07_Geba___erden_315x300.png   https://www.hilfetelefon.de

Schutzambulanz Fulda - Tel. 0661 60066060

        

In der Schutzambulanz können gewaltbedingte aktuelle Verletzungen so dokumentiert werden, dass diese Dokumentation im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens verwendet werden kann. Dies bedeutet aber nicht, dass eine Strafanzeige erforderlich ist.

Die Dokumentation erfolgt in den Räumen der Schutzambulanz. In Ausnahmefällen kann eine Dokumentation auch an einem anderen geschützten Ort (z. B. im Krankenhaus) durchgeführt werden.

Die Erstellung einer gerichtsfesten Dokumentation nimmt etwa zwei Stunden Zeit in Anspruch. Für die Dokumentation ist die Vorlage eines gültigen Personalausweises notwendig. Sollte es ärztliche Befunde geben, die im Zusammenhang mit der Gewalttat stehen, sollten diese mitgebracht werden. Sollte bereits eine Anzeige/ein Strafantrag erfolgt sein, wird diese bei der Polizei unter einem Aktenzeichen geführt. Dieses polizeiliche Aktenzeichen sollte ebenfalls zum Termin in der Schutzambulanz mitgebracht werden. Die Vorlage einer Krankenversicherungskarte ist nicht notwendig. 

Beweismaterialien und Spuren, wie beispielsweise Kleidungsstücke, können in der Schutzambulanz bis zu zehn Jahre sicher aufbewahrt werden.

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 https://www.landkreis-fulda.de/buergerservice/gesundheit/hilfe-fuer-opfer-von-gewalt/die-schutzambulanz

        

Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) - Tel. 06621 172640

Wir beraten und helfen:

 - in einer Not- oder Krisensituation

 - bei Fragen und Problemen rund um Schwangerschaft und Geburt

 - bei finanziellen Problemen durch die Geburt eines Kindes

 - bei Schwierigkeiten im Umgang mit Behörden, Ämtern etc.

 - während und nach einer Trennung oder Scheidung

 - wenn Sie allein Erziehende sind

 - bei Fragen zu Partnerschaft und Sexualität

Wir bieten:

 - Beratung und Hilfe für Frauen in Not

 - Informationen zu sozialrechtlichen Fragen

 - Finanzielle Hilfen vor und nach der Geburt eines Kindes durch Anträge bei der Bundesstiftung  für Mutter und Kind sowie beim Bischöflichen Hilfsfonds

 - Unterstützung durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen Familienbegleitung im Projekt "Hand in Hand" und in der Kinderkleiderausgabe

 - Kinderkleiderausgabe Kleiner Muck

Wir:

 - beraten kostenfrei

 - sind für Sie da, unabhängig von Ihrer Religionszugehörigkeit und Nationalität

 - stehen unter Schweigepflicht

      Logo_SkF_gross[2321ef400372d24g1fed0ee810b27ac8].jpg     https://www.skf-fulda.de/skffulda/02-Frauen-und-Familie/02-08-01-bad-hersfeld.php

 

Frauengesundheit

 

  • Ministerium

          https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/f/frauengesundheit.html

 

  • Frauengesundheitsportal

Das Frauengesundheitsportal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit aktuellen und qualitätsgesicherten Informationen, Tipps und Anregungen zu zentralen Themen der Frauengesundheit – von gynäkologischen Erkrankungen über Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zur psychischen Gesundheit.

          https://www.frauengesundheitsportal.de

 

  • Bundesministerium für Ernährung

Die Zeitschrift erscheint dreimal im Jahr und informiert über Verbraucherthemen, vor allem über gesunde Ernährung sowie Sicherheit und Qualität unserer Lebensmittel, aus erster Hand.

Kompass Ernährung - https://www.bmel.de/DE/service/publikationen/kompass-ernaehrung/kompass-ernaehrung.html

 

  • pro familia

Schwangerschaftsberatung - Partnerschaftsberatung - Sexualberatung - Beratung zu vorgeburtlichen Untersuchungen / PND - Familienplanung - Sexualpädagogik - Schwangerschaftskonfliktberatung - Sozial- und Familienrecht -  Wechseljahre - Verhütung - Beratung zu sexualisierter Gewalt - Stiftung Mutter und Kind Beratung bei Trennung und Scheidung - Sexualität und Behinderung - Sexuelle Bildung - Kostenübernahme Verhütungsmittel

          https://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/hessen/bad-hersfeld.html

 

8. März

Die Geschichte des Frauentags begann 1908 in den USA, er verbreitete sich in den Folgejahren in Europa und wurde 1975 weltweit von der UNO institutionalisiert – als Internationaler Frauentag.

Am 19. Dezember 1908 rief die Frauenorganisation der Sozialistischen Partei Amerikas (Socialist Party of America, SPA) erstmals einen "Frauentag“ ins Leben, um eine "nationale sozialistische Demonstration“ für das Frauenwahlrecht zu veranstalten. Er sollte an jedem letzten Sonntag im Februar stattfinden, erstmals am 28. Februar 1909. Der Tag sollte zugleich auch an einen Streik von Hemden-Näherinnen in New York im Jahr 1908 erinnern, die gegen ihre Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie protestiert hatten. [1]

1910 übernahm die Frauenkonferenz der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen den Gedanken des Frauentags, zunächst ohne ein festes Datum damit zu verbinden. 100 Frauen aus 17 Ländern stimmten für einen Vorschlag der deutschen Delegation, mit einem Frauentag den Kampf für Frauenrechte und für das Frauenwahlrecht zu unterstreichen. Mit der Forderung "Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte" für Frauen hatte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin auf dem Kongress für Zustimmung geworben. Unter den Teilnehmerinnen waren auch die ersten drei jemals in ein Parlament gewählten Frauen, sie kamen aus Finnland.

306221-st-article220.jpgPlakat für den Frauentag am 8. März 1914. Entwurf Karl Maria Stadler. (© picture-alliance / akg-images)

Am 19. März 1911 folgten etwa eine Millionen Menschen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz einem ersten Aufruf von Gewerkschaften, Sozialdemokraten und Sozialisten zu einem "Ehrentag“ für Frauen. Sie forderten gleiche Rechte wie Männer im Arbeitsleben, das Wahlrecht für Frauen und mehr politische Teilhabe. Außer in Finnland, geregelt durch die Landtagsordnung von 1906, durften zu diesem Zeitpunkt in keinem europäischen Land Frauen wählen oder gewählt werden. In Deutschland wurde Frauen dieses Recht erst 1918 zugestanden.

1913 und 1914 wandelte sich der Internationale Frauentag zum Protesttag gegen Krieg. Auch Frauen in Russland beteiligten sich nun und riefen den letzten Sonntag im Februar zum jährlichen Frauentag aus. Angesichts der wachsenden Hungerkatastrophe infolge des Ersten Weltkriegs wählten die Frauen in Russland 1917 das Motto "Für Brot und Frieden“. Der Streik von Frauen des Petrograder Rüstungsbetriebs Putilow unter dieser Parole gilt als Auftakt der russischen "Februarrevolution", obwohl die Demonstration nach heutiger Zeitrechnung nicht am 23. Februar, sondern nach gregorianischem Kalender erst am 8. März 1917 stattfand.

Dieses Datum, den 8. März, erklärte die UNO im Rahmen des "Internationalen Frauenjahrs" 1975, schließlich zum "International Women’s Day“ (IWD). Zwei Jahre später, im Dezember 1977, proklamierte ihn die UNO-Generalversammlung offiziell als "Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" und forderte, dass er künftig jährlich in jedem Mitgliedsland begangen werden soll. In 26 Staaten wurde der 8. März sogar zum gesetzlichen Feiertag – darunter viele ehemals sozialistische Staaten, wie Russland, Belarus, Ukraine, Georgien und die Republik Moldau, aber auch Nepal, Burkina Faso oder Sambia.

Entwicklung in Deutschland

Die Nationalsozialisten hatten den Frauentag 1933 wegen seiner sozialistischen Tradition verboten. In der Sowjetzone und der späteren DDR kam ihm dagegen nach dem Zweiten Weltkrieg eine erhebliche propagandistische Bedeutung zu. Hier galt die gleichberechtigte und vollzeitbeschäftigte Frau und Mutter als gesellschaftliches und politisches Leitbild. Anders als in anderen sozialistischen Staaten wurde der 8. März in der DDR jedoch nicht zu einem gesetzlichen Feiertag.

In Westdeutschland gewann der 8. März durch die Frauenbewegung Ende der 1960er Jahre an Bedeutung. Den Teilnehmenden an Protestmärschen ging es nicht nur darum, dass Frauen gleichberechtigt in der Gesellschaft mitentscheiden, ohne Bedrohung durch Gewalt und Diskriminierung leben und ohne Zustimmung des Ehegatten eine Erwerbsarbeit aufnehmen dürfen. Ebenso im Fokus stand das Recht der Selbstbestimmung über den eigenen Körper, um beispielsweise legal abtreiben zu dürfen.

Zuletzt sorgte das Berliner Abgeordnetenhaus für Aufsehen, das den 8. März zum jährlich arbeitsfreien Feiertag erklärte: Am 24. Januar 2019 wurde eine entsprechende Änderung des Sonn- und Feiertagsgesetzes verabschiedet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag

Geschichtliches

 

 

Bankverbindung

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