Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung stehen auch trotz der momentan angespannten Lage rund um das Coronavirus weiterhin für die Bürger im Landkreis zur Verfügung. Der Dienstbetrieb wird weiterhin aufrecht erhalten. Allerdings haben sich die Aufgaben und der Arbeitsalltag in vielen Fällen verändert. In einer neuen Serie von Kurzporträts stellen wir einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor, stellvertretend für ganze Abteilungen, und beschreiben, wie Corona die Arbeit im Landratsamt beeinflusst.

Teil 5 unserer neuen Porträt-Serie.

 

Andreas Scheel Groß

 

Name: Andreas Scheel
Alter: 53 Jahre
Wohnort: Ludwigsau-Friedlos

 

 

 

Andreas Scheel ist der Leiter des Bauhofs der Kreisverwaltung. Er und seine Kollegen kümmern sich unter anderem um die Instandhaltung der Schulen und Kreisgebäude. Durch Corona hat sich für ihn geändert, dass seine Mitarbeiter immer Abstand zueinander halten. So fahren beispielsweise nur maximal drei Mitarbeiter in einem Fahrzeug mit. Trotzdem ist das für Andreas Scheel nicht so schwierig, da er häufig im Freien arbeitet. Da die Schulen jetzt geschlossen sind, können seine Kollegen einfacher arbeiten und gewisse Arbeiten vorziehen. Der 53-Jährige selbst macht sich Sorgen um seine Mutter, die mit im Haushalt wohnt. Außerdem verzichtet Andreas Scheel größtenteils auf persönlichen Kontakt mit Freunden und Bekannten.

 

Kerstin Peter

 

 

Name: Kerstin Peter
Alter: 26 Jahre
Wohnort: Alheim-Oberellenbach

 

 

 

 

Kerstin Peter ist eine Auszubildende der Kreisverwaltung. Aktuell ist sie im Sekretariat an der Jakob-Grimm-Schule eingesetzt. Dort hat sich verändert, dass die Abiturprüfungen unter verschärften Bedingungen stattfinden. Außerdem gibt es dort – wie in ganz Deutschland – keinen normalen Schulunterricht. Deswegen hat Kerstin Peter aber nicht weniger Arbeit – allein schon wegen der Abiturprüfungen. Als Mutter macht sie sich Sorgen, dass die Kitas noch länger geschlossen bleiben. Trotzdem geht die 26-Jährige mit gesundem Menschenverstand an die Sache heran und hält sich an die empfohlenen Maßnahmen zur Vorbeugung des Virus.

 

Armin Leckel Groß

 

Name: Armin Leckel
Alter: 59 Jahre
Wohnort: Bad Hersfeld

 

 

 

Armin Leckel arbeitet im Sachgebiet Landwirtschaft und Forsten des Fachdienstes Ländlicher Raum. Dort ist er unter anderem für die Pacht- und Grundstücksverträge im landwirtschaftlichen Bereich zuständig. Aktuell hat er durch die Krise keinen Kundenverkehr, sondern klärt alle Angelegenheiten telefonisch. Ansonsten hat er dieselbe Arbeit wie sonst. Im Hinblick auf die Zukunft bezüglich des Virus ist er ganz entspannt und auf einiges eingestellt. Trotzdem lebt er, um das Virus einzudämmen, zurückgezogen und verzichtet auf persönlichen Kontakt zu Freunden. Dieser Kontakt fehlt ihm jedoch, weshalb er hofft, dass das Virus schnell vorüber geht.

 

Sebastian Kraffzig Groß

 

Name: Dr. Sebastian Kraffzig
Alter: 41 Jahre
Wohnort: Bad Hersfeld

 

 

 

Dr. Sebastian Kraffzig ist Leiter des Fachdienstes Interkommunales Archivwesen, wo er sich unter anderem um die Erhaltung von älteren Dokumenten kümmert. Außerdem werden die Gemeindearchive sowie die Archive des Vogelsbergkreises und des Schwalm-Eder-Kreises betreut. Durch das Corona-Virus können die Dienstfahrten zu diesen Archiven nicht durchgeführt werden. Dafür werden jetzt jedoch vermehrt Nachbereitungsarbeiten durchgeführt. Geändert hat sich außerdem, dass er und eine weitere Kollegin aktuell auch im Home-Office arbeiten. Die Situation selber sieht er gelassen, da er Vertrauen in die getroffenen Maßnahmen hat. Trotzdem warnt er davor, das Virus zu unterschätzen, weshalb er sich an die empfohlenen Vorgaben hält.

 

 

Marco Hoffmann Groß

 

Name: Marco Hoffmann
Alter: 31 Jahre
Wohnort: Schenklengsfeld

 

 

 

Marco Hoffmann ist als Fallmanager des SGB II dem Kommunalen Jobcenter zugeordnet. Seine Aufgaben sind unter anderem die Leistungsgewährung sowie Arbeitsvermittlung von Arbeitslosen. Geändert hat sich, dass er jetzt im Home-Office tätig ist, was für ihn ungewohnt ist, da er weniger Kontakt zu seinen Kollegen hat. Des Weiteren ist die Arbeit schwieriger, da er keinen Kundenkontakt mehr hat und vieles per Telefon und Post funktionieren muss. Er selber hat keine Angst, sich anzustecken. Jedoch macht er sich Sorgen um die Risikogruppe, weshalb er sich an die Vorgaben und Schutzmaßnahmen hält. Trotzdem fehlen ihm seine persönlichen Kontakte.

 

HIER geht es zu Teil 1 der Porträt-Serie.

HIER geht es zu Teil 2 der Porträt-Serie.

HIER geht es zu Teil 3 der Portät-Serie.

HIER geht es zu Teil 4 der Porträt-Serie. 

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