"Katastrophenschutz lebt von Ehrenamt" - Reiloser Feuerwehr erhält neues Fahrzeug 

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Vor Ort inspizierten Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger (von links), Landrat Dr. Michael Koch, der Reiloser Wehrführer Stefan Fuchs, Ludwigsauer SPD-Fraktionsvorsitzender Frank Sandrock, Ludwigsauer WGL-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Weber, Ludwigsaus Bürgermeister Wilfried Hagemann und stellvertretender Gemeindebrandinspektor Sebastian Lehn das neue Löschgruppenfahrzeug. Foto: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

 

Die Freiwillige Feuerwehr Ludwigsau-Reilos kann ein neues „Mitglied“ willkommen heißen: Das neue Löschgruppenfahrzeug (LF-KatS) verstärkt ab sofort die Ludwigsauer Feuerwehr und damit auch den Katastrophenschutz im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Landrat Dr. Michael Koch nahm das neue Fahrzeug zusammen mit Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger, Ludwigsaus Bürgermeister Wilfried Hagemann sowie Gemeindevertretern und Kameraden der Feuerwehr kürzlich in Augenschein.

Das neue Löschgruppenfahrzeug wurde durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe finanziert und dem Dekontaminationszug der Gemeinde Ludwigsau, einem der 20 Katastrophenschutzzüge in Hersfeld-Rotenburg, zugewiesen. Landrat Dr. Michael Koch sagt: „Ohne die vielen freiwilligen Wehren, das DRK und alle anderen Institutionen und Helfer würde unser Katastrophenschutz nicht funktionieren.“ Der Landrat dankt damit gleichzeitig allen Ehrenamtlichen, die sich im Katastrophenschutz engagieren. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer seien im Kreis für die Arbeit im Katastrophenschutz ausgebildet und „beteiligen sich an Ausbildungsveranstaltungen und Übungen“. „Ohne diese Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit wäre unsere Einsatzfähigkeit bedroht“, so Koch.

Ludwigsauer Feuerwehr gut aufgestellt

Zukünftig verstärkt das neue Fahrzeug die Löschgruppe II, die von den Wehren Friedlos und Reilos gebildet wird. „Damit ist die Ludwigsauer Feuerwehr im Landkreis sehr gut aufgestellt“, so Koch. Mit Allrandantrieb und einem Löschwassertank mit einem Fassungsvermögen von 1000 Liter hat das Fahrzeug alles, was das Herz eines Feuerwehrkameraden begehrt. Dennoch sei es kein Spielzeug, sondern „notwendig und wichtig“, so der Landrat. Weiterhin betont er, dass die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren übergreifend denken sollten, damit der Zusammenhalt aller Feuerwehren im Kreis gestärkt werde.

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