71.000 Euro-Förderung für neue Akustikdecke, Küche, Sanitäranlagen und Regenschutz

Das Bürgerhaus in Breitenbach am Herzberg wird von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde oft genutzt. Damit das auch in Zukunft möglich ist, muss das Gebäude in Schuss gehalten werden. Energetisch saniert wurde es bereits, jetzt soll das Bürgerhaus mit Fördergeldern der Ländlichen Regionalentwicklung in Höhe von insgesamt rund 71.000 Euro barrierearm und nutzungsoptimiert saniert werden. Den entsprechenden Förderbescheid hat der Kreisbeigeordnete Karsten Backhaus kürzlich an Breitenbachs Bürgermeister Volker Jaritz übergeben.

Foto Breitenbach

 

Kreisbeigeordneter Karsten Backhaus (rechts) übergab den Förderbescheid zur Sanierung des Bürgerhauses an Breitenbachs Bürgermeister Volker Jaritz (links).

Im Bereich der früheren Lagerräume im Erdgeschoss soll ein neuer Toilettentrakt inklusive eines Behinderten-WCs entstehen. Bürgermeister Volker Jaritz sagt: „Im Moment befinden sich die Toiletten im Keller, das ist gerade für die ältere Generation nicht optimal.“ Darüber hinaus entspreche das Behinderten-WC nicht mehr den aktuellen Richtlinien. „Mit dem neuen Toilettentrakt bauen wir so unser Bürgerhaus fast barrierefrei um“, so Jaritz. Mit den Fördergeldern sollen zudem eine neue Akustikdecke und eine Küche eingebaut werden, denn diese stammt noch aus den 70er-Jahren. Weiterhin sollen am Bürgerhaus Vordächer zum Schutz vor Regen angebracht werden. Insgesamt sind für die Sanierungsarbeiten rund 95.000 Euro vorgesehen.

Das Bürgerhaus in Breitenbach ist das größte der Gemeinde und entsprechend oft wird der Saal für verschiedene Anlässe wie Bürgerversammlungen, Altennachmittage und Feiern jeglicher Art genutzt. Aber auch Vereine, Kinder-, Jugend- und Seniorengruppen nutzen die Räume bei geschlossenen Trennwänden für ihre Treffen. „Es ist schön, dass dieser Veranstaltungsort für alle Bürgerinnen und Bürger sowie sämtliche Nutzer aufgewertet wird. Vor allem aber freut mich, dass unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger durch die geplante Sanierung entlastet werden“, sagt Kreisausschussmitglied Backhaus und dankt damit gleichzeitig den Mitarbeitenden im Fachdienst Ländlicher Raum der Kreisverwaltung, die bei der Erarbeitung des Förderkonzepts mitgewirkt haben.

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