"Davon profitieren wir alle"

Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger wirbt für engere Zusammenarbeit aller Wehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

ZukunftFeuerwehrLokschuppenBebraWie könnte die Zukunft des Brandschutzes im Landkreis Hersfeld-Rotenburg aussehen? Das war die zentrale Frage beim ersten parlamentarischen Abend der Feuerwehren, zu dem der Landkreis, der Fachdienst Gefahrenabwehr sowie der Kreisfeuerwehrverband alle Bürgermeister im Kreis mit ihren Sachbearbeitern und Führungskräften der Wehren in den Lokschuppen nach Bebra eingeladen hatte.

Nach einer kurzen Begrüßung von Landrat Dr. Michael Koch und einem Grußwort von Thomas Specht, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands, stellte Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger ein Zukunftskonzept für den Brandschutz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg vor. Das soll seiner Meinung nach auf neue Beine gestellt werden und durch eine interkommunale und engere Zusammenarbeit aller Wehren geprägt sein. Er sagt: „Durch eine Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) profitieren wir alle. Unsere Städte und Gemeinden könnten zum einen viel Geld einsparen und hätten zum anderen eine zentrale Anlaufstelle bei uns im Fachdienst Gefahrenabwehr, beispielsweise wenn es um Ausschreibungen geht.“

Das Konzept sieht vor, Doppelvorhaltungen im Landkreis einzusparen und einige Fahrzeuge der Wehren zu zentralisieren. In einem ersten Schritt werden jetzt drei Arbeitsgruppen gebildet, in denen die Entwürfe diskutiert, abgestimmt und eventuell ergänzt werden. Eine Gruppe beschäftigt sich mit den öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen, die anderen beiden optimieren die Strukturen in der täglichen Gefahrenabwehr und im Katastrophenschutz. Der Fachdienst Gefahrenabwehr begleitet und unterstützt die Arbeitsgruppen dabei.

Marco Kauffunger sieht den Abend als „ersten Schritt in die richtige Richtung“. Es sei wichtig, dass die Entscheidungsträger ins Gespräch kommen und sich austauschen. Landrat Dr. Michael Koch steht hinter dem Zukunftskonzept: „Jetzt liegt es an den Bürgermeistern und Führungskräften unserer Wehren, den Ball aufzunehmen. Mein Fachdienst Gefahrenabwehr und ich stehen für weitere Gespräche bereit und hoffen, dass wir gemeinsam in die Zukunft gehen.“

 

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