Landrat und Bürgermeister haben Verständnis für Fernbleiben bei offiziellen Veranstaltungen zum Volkstrauertag

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und 95 Jahre, seitdem in Deutschland der erste offizielle Volkstrauertag stattgefunden hat, erscheint dieser staatliche Gedenktag wichtiger denn je. Das betonen Landrat Dr. Michael Koch und Harald Preßmann, Sprecher der 20 Bürgermeister im Kreis.

Auch in diesem Jahr werde man traditionell zwei Wochen vor dem 1. Advent all jenen gedenken, die im Verlauf der beiden Weltkriege, in Gefangenschaft oder auf der Flucht sowie durch das Regime der Nationalsozialisten ihr Leben lassen mussten. Landrat Koch sagt: „Das geht aktuell jedoch nur unter besonderen Schutzvorkehrungen – mit Mindestabstand und Mund-Nasen-Bedeckung. Der Schutz vulnerabler Gruppen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir alle müssen Rücksicht aufeinander nehmen und dürfen unsere Mitmenschen keinem unnötigen Risiko aussetzen.“ 

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In Absprache mit allen Bürgermeistern stellen Koch und Preßmann fest: „Wir haben vollstes Verständnis für alle, die den Volkstrauertag in diesem Jahr lieber für sich und im eigenen Zuhause begehen.“ Personen, denen das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu hoch sei und die deshalb auf eine Teilnahme an offiziellen Gedenkveranstaltungen verzichten, werde dies nicht negativ ausgelegt. Preßmann ergänzt: „Vor allem Risikogruppen, also ältere oder kranke Menschen sollten dringend überlegen, ob sie an den diesjährigen Feierlichkeiten zum Volkstrauertag in Person teilnehmen.“ Gedenken sei wichtig, aber der Schutz besonders Gefährdeter ebenso.

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