Kinder- und Jugend-Kunstprojekt „coronART“ im Landkreis Hersfeld-Rotenburg geht vorerst zu Ende 

So wie es die achtjährige Ella im Kommentar zu ihrer Collage ausdrückt, sehen es wohl einige der am Kunstprojekt „coronART“ teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Die Pandemie beschäftigt junge Menschen in ihrem Alltag und bestimmt ihr Leben – aber sie lässt sie trotzdem auch hoffnungsvoll nach vorne schauen.

Logo CoronART

Insgesamt folgten mehr als 75 Kinder dem Aufruf, sich mit selbstgestalteten Kunstwerken an dem gemeinsamen Kunstprojekt mehrerer kommunaler Jugendarbeiten und Mehrgenerationenhäuser im Landkreis sowie der Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg zu beteiligen. Die teilnehmenden Kinder, größtenteils in der Altersgruppe von zehn bis 13 Jahren, machten mit ihren Werken deutlich, wie sie ihr Leben in Coronazeiten gestalteten, was sie in dieser Zeit erlebt haben und wie sie in die Zukunft schauen. Auch einige jüngere Kinder ab sechs Jahren und junge Menschen bis zum Alter von 26 Jahren nahmen am Kunstprojekt teil. Eingereicht wurden Zeichnungen, Foto-Collagen, aber auch Skulpturen von einzelnen Künstlerinnen und Künstlern sowie Gemeinschaftsarbeiten von Gruppen.

Insgesamt konnten über 70 Kunstobjekte in den beteiligten Städten und Gemeinden des Landkreises für bis zu sechs Wochen in lokalen Galerien öffentlich und Corona-konform ausgestellt werden. Zeitgleich werden die Werke auch in einer virtuellen Galerie im Internet präsentiert. Noch bis Ende Mai 2021 gibt die virtuelle Kunstgalerie unter www.hef-rof.de/coronart einen Einblick in die aktuelle Lebens- und Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen.

„Gemeinsam durch die Pandemie“

Was den Kindern und Jugendlichen größtenteils bei der Bewältigung der Corona-Pandemie geholfen hat, waren vor allem die Beschäftigung mit Tieren, kreative Betätigungen, aber auch Sport, Natur und Ausflüge. In vielen Fällen konnten die jungen Erwachsenen dabei Altbekanntes wiederentdecken oder auch neue Hobbies finden.

Gemeinsam durch die Pandemie

 

„Vor allem hat uns Mädels der Zusammenhalt geholfen. Egal ob per Telefon, online oder auch mal bei Treffen und Unternehmungen“, schreiben die vier jungen Künstlerinnen Ferike, Jil, Malou und Rosaly in ihrem Kommentar zum Gemeinschaftswerk „Gemeinsam durch die Pandemie“.


Besonders hervor kommt das Thema „Familie und Freunde“. Gemeinsame Unternehmungen mit der Familie oder der Kontakt zu den Gleichaltrigen empfanden die Kinder als besondere Stütze. „Vor allem hat uns Mädels der Zusammenhalt geholfen. Egal ob per Telefon, online oder auch mal bei Treffen und Unternehmungen“, schreiben die vier jungen Künstlerinnen Ferike, Jil, Malou und Rosaly in ihrem Kommentar zum Gemeinschaftswerk „Gemeinsam durch die Pandemie“ (s. Foto).

In den Bildern und Kommentaren wird aber auch deutlich, wie sehr die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Monaten darunter gelitten haben, sich nicht mit Freunden spontan in Gruppen treffen zu können oder Familienangehörige wie die Großeltern nicht besuchen zu können.

Blick in die Zukunft

Insgesamt überwiegen beim Blick in die Zukunft jedoch die positiven Eindrücke und Meinungen – und auch die Vorfreude auf all das, was „nach Corona“ aus Sicht der Kinder und Jugendlichen hoffentlich wieder möglich sein wird. Leonie (10 Jahre) beschreibt dies mit den Worten: „Ich wünsche mir, dass wir gesund bleiben – und dass bald alles wieder normal wird.“

Die Initiatoren planen daher derzeit auch eine Fortführung des Kunstprojektes mit etwas zeitlichem Abstand und sind gespannt, ob und wie sich dann die beschriebenen Ängste, aber auch Hoffnungen, Pläne und Vorhaben entwickelt haben werden.

Zu „coronART“:

Initiiert wurde das Projekt von den Mitarbeitern der Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg, Jens Mikat und Thorsten Zeige, die auch für die virtuelle Galerie unter www.hef-rof.de/coronart verantwortlich zeichneten.

Folgende Kooperationspartner beteiligten sich aktiv mit lokalen Galerien: Jugendarbeit Aulatal-Geistal, Fachbereich Generationen Bebra, Ortsjugendpflege Kuppenrhön, Jugendarbeit Ludwigsau, Ortsjugendpflege Philippsthal/Friedewald sowie das Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum Dippelmühle in Bad Hersfeld. Zahlreiche weitere Partner begleiteten das Projekt vor Ort in den Städten und Gemeinden des Landkreise Hersfeld-Rotenburg. 

„Nach Corona wird wie ein Feuerwerk“

Kinder- und Jugend-Kunstprojekt „coronART“ im Landkreis Hersfeld-Rotenburg geht vorerst zu Ende

Hersfeld-Rotenburg, 18. Mai 2021 - So wie es die achtjährige Ella im Kommentar zu ihrer Collage ausdrückt, sehen es wohl einige der am Kunstprojekt „coronART“ teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Die Pandemie beschäftigt junge Menschen in ihrem Alltag und bestimmt ihr Leben – aber sie lässt sie trotzdem auch hoffnungsvoll nach vorne schauen.

Insgesamt folgten mehr als 75 Kinder dem Aufruf, sich mit selbstgestalteten Kunstwerken an dem gemeinsamen Kunstprojekt mehrerer kommunaler Jugendarbeiten und Mehrgenerationenhäuser im Landkreis sowie der Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg zu beteiligen. Die teilnehmenden Kinder, größtenteils in der Altersgruppe von zehn bis 13 Jahren, machten mit ihren Werken deutlich, wie sie ihr Leben in Coronazeiten gestalteten, was sie in dieser Zeit erlebt haben und wie sie in die Zukunft schauen. Auch einige jüngere Kinder ab sechs Jahren und junge Menschen bis zum Alter von 26 Jahren nahmen am Kunstprojekt teil. Eingereicht wurden Zeichnungen, Foto-Collagen, aber auch Skulpturen von einzelnen Künstlerinnen und Künstlern sowie Gemeinschaftsarbeiten von Gruppen.

Insgesamt konnten über 70 Kunstobjekte in den beteiligten Städten und Gemeinden des Landkreises für bis zu sechs Wochen in lokalen Galerien öffentlich und Corona-konform ausgestellt werden. Zeitgleich werden die Werke auch in einer virtuellen Galerie im Internet präsentiert. Noch bis Ende Mai 2021 gibt die virtuelle Kunstgalerie unter www.hef-rof.de/coronart einen Einblick in die aktuelle Lebens- und Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen.

„Gemeinsam durch die Pandemie“

Was den Kindern und Jugendlichen größtenteils bei der Bewältigung der Corona-Pandemie geholfen hat, waren vor allem die Beschäftigung mit Tieren, kreative Betätigungen, aber auch Sport, Natur und Ausflüge. In vielen Fällen konnten die jungen Erwachsenen dabei Altbekanntes wiederentdecken oder auch neue Hobbies finden.

Besonders hervor kommt das Thema „Familie und Freunde“. Gemeinsame Unternehmungen mit der Familie oder der Kontakt zu den Gleichaltrigen empfanden die Kinder als besondere Stütze. „Vor allem hat uns Mädels der Zusammenhalt geholfen. Egal ob per Telefon, online oder auch mal bei Treffen und Unternehmungen“, schreiben die vier jungen Künstlerinnen Ferike, Jil, Malou und Rosaly in ihrem Kommentar zum Gemeinschaftswerk „Gemeinsam durch die Pandemie“ (s. Foto).

In den Bildern und Kommentaren wird aber auch deutlich, wie sehr die Kinder und Jugendlichen in den vergangenen Monaten darunter gelitten haben, sich nicht mit Freunden spontan in Gruppen treffen zu können oder Familienangehörige wie die Großeltern nicht besuchen zu können.

Blick in die Zukunft

Insgesamt überwiegen beim Blick in die Zukunft jedoch die positiven Eindrücke und Meinungen – und auch die Vorfreude auf all das, was „nach Corona“ aus Sicht der Kinder und Jugendlichen hoffentlich wieder möglich sein wird. Leonie (10 Jahre) beschreibt dies mit den Worten: „Ich wünsche mir, dass wir gesund bleiben – und dass bald alles wieder normal wird.“

Die Initiatoren planen daher derzeit auch eine Fortführung des Kunstprojektes mit etwas zeitlichem Abstand und sind gespannt, ob und wie sich dann die beschriebenen Ängste, aber auch Hoffnungen, Pläne und Vorhaben entwickelt haben werden.

Zu „coronART“:

Initiiert wurde das Projekt von den Mitarbeitern der Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg, Jens Mikat und Thorsten Zeige, die auch für die virtuelle Galerie unter www.hef-rof.de/coronart verantwortlich zeichneten.

Folgende Kooperationspartner beteiligten sich aktiv mit lokalen Galerien: Jugendarbeit Aulatal-Geistal, Fachbereich Generationen Bebra, Ortsjugendpflege Kuppenrhön, Jugendarbeit Ludwigsau, Ortsjugendpflege Philippsthal/Friedewald sowie das Mehrgenerationenhaus und Familienzentrum Dippelmühle in Bad Hersfeld. Zahlreiche weitere Partner begleiteten das Projekt vor Ort in den Städten und Gemeinden des Landkreise Hersfeld-Rotenburg.