Sommer, Sonne, Ferienspaß: Die Kinder-, Jugend- und Familienförderung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg bietet in den Sommerferien wieder Freizeiten für Kinder und Jugendliche an. „Endlich wieder unterwegs sein und neue Leute kennenlernen“, beschreibt Kreisjugendarbeiterin Marielena Herbst das Motto der Sommerferien. Gerade Kinder- und Jugendliche würden sehr unter der aktuellen Pandemie-Situation leiden, weil sie für ihre Entwicklung Kontakt und Austausch mit Gleichaltrigen benötigen, so Herbst. „Wir freuen uns schon sehr, endlich wieder lachende Kinder um uns zu haben und eine unvergessliche Zeit mit ihnen zu verbringen. Insbesondere für die Jugendlichen haben wir uns einiges einfallen lassen“, verrät die Kreisjugendarbeiterin. 

Seit einigen Tagen ist der Einsatz der Bundeswehr in den Alten- und Pflegeeinrichtungen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg offiziell beendet. Bis Anfang Juni waren zeitweise bis zu 24 Einsatzkräfte im Dienst, um die Einrichtungen im Kampf gegen die Pandemie zu unterstützen. Vor Ort haben die Soldatinnen und Soldaten schichtweise Corona-Schnelltests bei den Mitarbeitenden der Einrichtungen sowie Besucherinnen und Besuchern durchgeführt. Der Schutz der Einrichtungen steht seit Beginn der Pandemie im Fokus der geltenden Corona-Maßnahmen.

Mit Blick auf den weiter rückläufigen Corona-Inzidenzwert im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben sich Vertreter der Kreisverwaltung und die 20 Bürgermeister auf weitere vorsichtige Lockerungen im Kreisgebiet geeinigt. Grundsätzlich können die Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser in den Kommunen jetzt wieder für Konfirmations- und Kommunionsfeiern genutzt werden. Auch zu Public-Viewing zur EM gibt es eine Einigung.

Die Corona-Pandemie hat auch die Pläne für die Umsetzung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ durcheinandergebracht. Bereits im vergangenen Jahr konnte er nicht stattfinden, nun wird er erneut verschoben. Die Wettbewerbe auf Ebene der Landkreise finden nun im Frühjahr 2022 statt.

Das Medienzentrum in Rotenburg (Pestalozzistraße 7, 36199 Rotenburg) ist ab Montag, 7. Juni wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich an die geltenden Hygienevorschriften und Zugangsbeschränkungen zu halten. Die kontaktlose Ausleihe auf Terminbasis ist weiterhin möglich. Die gewünschten Medien können im Internet über WebOpac unter www.opac.winbiap.net/mzhr/index.aspx gesucht werden.

Die 20 Bürgermeister im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben sich in Abstimmung mit der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz und den Fachdiensten Gesundheit und Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung in ihrer heutigen Videokonferenz auf weitere Corona-Lockerungen geeinigt.

Die Inzidenzzahlen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegen mit Stand heute seit Außerkrafttreten der Bundesnotbremse an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 50. Damit ist die Voraussetzung erfüllt, dass der Landkreis Hersfeld-Rotenburg ab morgen, 2. Juni die Stufe 2 der hessischen Landesregelung betritt. Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz sagt: „Die zweite Stufe des hessischen Corona-Plans eröffnet uns wieder mehr Möglichkeiten. Wir können uns damit langsam an unseren Alltag herantasten.“ Gleichwohl sei durch die zurückgewonnen Freiheiten ein hohes Maß an Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger gefragt, so Künholz. „Nur wenn jeder von uns weiter so umsichtig handelt und sich alle an die geltenden Regeln halten, können wir die Krise meistern und zur Normalität zurückkehren.“

Ab Montag, 7. Juni ist die Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg wieder für den Publikumsverkehr zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger werden jedoch dringend gebeten, vorab einen Termin zu vereinbaren, um Wartezeiten zu vermeiden. Ausnahmen bilden die Zulassungsstelle Bad Hersfeld und das Bürgerservice-Büro in Rotenburg: Diese können ab Montag, 14. Juni und dann auch ausschließlich ohne vorherige Terminvereinbarung aufgesucht werden.

Dank sinkender Inzidenzzahlen verlässt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg am Freitag die Bundesnotbremse: Die Ausgangssperre entfällt, Cafés und Restaurants dürfen ihre Außengastronomie öffnen. Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 ist ab Freitag wieder durchgängig Präsenzunterricht möglich.

Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen 15 Monaten so manchen Stillstand erzwungen, in der Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg musste indes kaum Unterricht ausfallen. „Wir hatten keinen kompletten Lockdown und haben fast durchweg unterrichtet“, berichtet Leiter Timo Wichmann – wenn auch anders als sonst. Denn die Musikschule hat schon frühzeitig digitale Möglichkeiten genutzt, um die im Normalfall über 1000 Schülerinnen und Schüler trotz des Coronavirus unterrichten zu können, und im Laufer der Pandemie weiter technisch aufgerüstet. Dass Timo Wichmann in diesem Bereich ohnehin versiert ist, dürfte sich positiv ausgewirkt haben.

Unter Berücksichtigung des Inzidenzwerts vom morgigen Mittwoch wird der Landkreis Hersfeld-Rotenburg aller Voraussicht nach an fünf Werktagen in Folge unter 165 liegen. Samstage gelten als Werktage, Sonn- und Feiertage sind für die Berechnung nicht relevant. Gemäß des Infektionsschutzgesetzes (Bundesnotbremse) sind damit die Voraussetzungen erfüllt, um ab Freitag, 21. Mai, den Wechselunterricht an den Schulen im Kreis wieder aufzunehmen. Auch die Kitas werden gemäß der Bundesvorgaben geöffnet.

So wie es die achtjährige Ella im Kommentar zu ihrer Collage ausdrückt, sehen es wohl einige der am Kunstprojekt „coronART“ teilnehmenden Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Die Pandemie beschäftigt junge Menschen in ihrem Alltag und bestimmt ihr Leben – aber sie lässt sie trotzdem auch hoffnungsvoll nach vorne schauen.

Das Bürgerservice-Büro in Rotenburg (Lindenstraße 1) und die Kfz-Zulassungsstelle in Bad Hersfeld (An der Haune 8) sind am Samstag, 22. Mai den ganzen Tag über geschlossen. Grund sind Arbeiten am Stromnetz.

Das Zwischenergebnis eines rechtshistorischen Gutachtens, welches das Land Hessen in Auftrag gegeben hat, besagt, dass das Land die Sanierung der mit Arsen verseuchten Grundstücke nicht bezahlen muss. Landrat Dr. Michael Koch hat daraufhin sein Versprechen erneuert: „Die Betroffenen dürfen mit diesen Problemen nicht alleingelassen werden.“ Infrage kommen Mittel aus dem Kreisausgleichsstock in Höhe von 200.000 Euro. 

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Der Krieg in der Ukraine hat bereits tausende Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen. Auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind bereits Geflüchtete angekommen, die hier bei uns Schutz suchen. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird sich gemeinsam mit den Städten und Gemeinden dieser Aufgabe stellen und bittet dabei auch die Bürgerinnen und Bürger um Hilfe. Über die Ukraine-Hotline unter Telefon 06621 87 43 43, die der Landkreis Hersfeld-Rotenburg eingerichtet hat, gibt es Anlaufstellen für Helfende und Hilfesuchende. 

Wenn Sie helfen möchten

Die derzeitige Lage ist völlig ungewiss. Niemand kann verlässlich einschätzen, wie sich die Situation entwickeln wird. Aber es ist abzusehen, dass die Zahl der Geflüchteten noch steigen wird. Weil die bestehenden Kapazitäten beschränkt sind, wird zusätzlich Wohnraum benötigt, der auch für einen längeren Zeitraum zur Verfügung steht. Wer Wohnraum Geflüchteten aus der Ukraine überlassen kann, kann sich beim Landkreis per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden oder unter Telefon 06621 87 43 43.

Bei Angeboten für Wohnraum bitte angeben:

  • ob dieser für Flüchtlingsfamilien oder für Einzelpersonen zur Verfügung gestellt werden könnte,
  • zeitliche Angabe der möglichen Belegungszeit,
  • Größe der Wohnung und deren Ausstattung

Wer darüber hinaus generelle Hilfsangebote machen möchte oder sich ehrenamtlich in der Ukrainehilfe engagieren möchte, sollte sich beim Fachdienst Migration-Asyl des Landkreises unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden oder per Telefon unter 06621 87 4312

Sachspenden nimmt beispieltsweise der Christliche Hilfsdienst (CHD) jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und Samstag von 10 bis 12 Uhr im CHD-Lager, kleine Industriestraße 11 in Bad Hersfeld an. Folgende Sachspenden werden angenommen: Bekleidung für jedes Alter, Grundnahrungsmittel sowie Hygieneartikel (gut verpackt und beschriftet). Kontakt: Telefonisch unter 06621- 9 313 988 und per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Hilfsorganisationen bitten für einen gezielteren Einsatz um Geldspenden. Wer Geld spenden möchte, kann unter zahlreichen Organsiationen wählen (zum Beispiel Diakonie KatastrophenhilfeAktion Deutschland hilftBündnis Entwicklung hilft, eine bundesweite Auswahl finden Sie hier.) 

Wenn Sie Hilfe suchen

Registrierung und Leistungsgewährung

Sie sind aus der Ukraine im Landkreis Hersfeld Rotenburg angekommen und benötigen Unterstützung bei der Registrierung und den Anträgen zu Sozialleistungen, Krankenhilfe, Kindergartenplätze, Schulbesuch...?Bitte vereinbaren Sie einen Termin (Montag bis Freitag) unter Telefon 06621 87 43 44 (Frau Laber).

Регистрация и предоставление льгот

Вы прибыли в округ Херсфельд-Ротенбург из Украины и нуждаетесь в помощи при регистрации и подаче заявлений на получение пособий, медицинской помощи и т.д. Пожалуйста, запишитесь на прием (с понедельника по пятницу) по телефону 06621 87 43 44 (г-жа Лабер).

Wohnung_gesucht.png Wohnraumbörse

Wenn Sie aus der Ukraine gekommen sind und Wohnraum benötigen wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer 06621 87 43 45 (Frau Rösner) oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Montags bis Freitags).

Обмен жилья

Если вы приехали из Украины и нуждаетесь в жилье, пожалуйста, свяжитесь с нами по телефону 06621 87 43 45 (г-жа Рёснер) или по электронной почте Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (с понедельника по пятницу)

 

Mehrsprachige aktuelle Inforamtionen in der Integreat-App

Über die Integreat-App, eine digitale Integrations-Plattform (erhältlich im App Store oder bei Google play), können sich zugewanderte Menschen, Geflüchtete, Fachkräfte oder Migrantinnen und Migranten schnell und einfach mit lokalen Informationen in mehreren Sprachen (auch ukrainisch) versorgen. Weitere Informationen gibt es in der App selbst oder auf der Website der App  (öffnet sich auch mit einem Klick auf das Bild). 

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Des Weiteren stehen Mitarbeiter des Landes Hessen unter  📧 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie über die Hotline 📞 0800 - 110 3333 für Fragen zur Verfügung. Auf dieser Seite 👇 https://innen.hessen.de/hessen-hilft-ukraine  stellt das Land für alle mittelbar oder unmittelbar vom Krieg betroffenen Menschen in Hessen Informationen bereit.