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Café der kleinen Schätze wird auch in 2026 fortgesetzt
Seit rund einem Jahr gibt es nun das „Café der kleinen Schätze“ im Rotenburger Familienzentrum. Im Februar 2025 startete das Pilotprojekt, welches bislang die Erwartungen erfüllen konnte- gelobt werden vor allem die niederschwellige Beratung und das unkomplizierte Angebot. Im Jahr 2026 wird das Projekt nun fortgesetzt – die erste Veranstaltung für dieses Jahr findet am 27. Januar zwischen 15 und 17 Uhr statt.
„Besonders für Familien ist das Angebot sehr wertvoll. Sie erhalten Beratungen zu verschiedenen sozialen Leistungen gebündelt an einem Ort – und gleichzeitig ist die Kinderbetreuung gesichert. Zudem findet alles in einer sehr entspannten Atmosphäre statt, was die Familien enorm schätzen. Der bisherige Höhepunkt war das Sommerfest, was viele interessierte Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Landkreis anlocken konnte“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent, Dirk Noll.
Auch die Akteure vor Ort bekommen ein durchweg positives Fazit von den Familien widergespiegelt: „Durch eine gemeinsame Anlaufstelle für Familien, bei der sie verschiedenste Behörden an einem Ort antreffen können, konnten wir Wege verkürzen, wodurch Sie effektiv weniger Zeit und Aufwand benötigen und schaffen gleichzeitig eine umfassende und leicht zugängliche Unterstützung. So können die Familien mehrere Anliegen an einem Tag klären. Wir freuen uns, dass das Café der kleinen Schätze auch in 2026 fortgeführt wird“, erklärt Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber.
Seit dem Beginn des Projektes vor knapp einem Jahr haben insgesamt über 370 Personen das Angebot genutzt. Dabei wurden 161 Beratungen zu finanziellen Sozialleistungen durchgeführt und knapp 100 Anträge direkt vor Ort gestellt oder ausgehändigt.
Das „Café der kleinen Schätze“ findet immer am letzten Dienstag des Monats zwischen 15 und 17 Uhr im Familienzentrum Schatzkiste in Rotenburg an der Fulda statt.
Die Beratung umfasst die Themen Kinderzuschlag, Wohngeld, Bürgergeld, Bildungs- und Teilhabeleistungen sowie Arbeitsmarktintegration bei Migrationshintergrund. Ergänzend ist per Videokonferenz eine Beratung zum Unterhaltsvorschuss möglich. Der Bildungspunkt der Agentur für Arbeit ist ebenfalls vor Ort vertreten. „Das Projekt hat unsere Erwartungen erfüllen können. Aus diesem Grund haben wir uns gemeinsam dazu entschlossen, es 2026 fortzusetzen. Die Familien schätzen besonders, mehrere Behördengänge verbinden zu können, während gleichzeitig eine Kinderbetreuung angeboten wird. Die Zahlen untermauern den Erfolg des Angebots“, führt Julian Gilbert, Fachbereichsleiter Jugend, Soziales und Senioren, weiter aus.
Zum Hintergrund
Das Projekt ist innerhalb der Präventionskettenarbeit entstanden. Eltern können parallel in einzelnen Besprechungsräumen Beratung erhalten zu Kinderzuschlag (Familienkasse), Wohngeld, Unterhaltsvorschuss, Befreiung von Kita-Gebühren, Bürgergeld sowie zum Bildungs- und Teilhabepaket. Zudem können Menschen mit Migrationshintergrund Beratung zur Arbeitsmarktintegration (OnFit und LIMEA) erhalten. Alle Beratungsräume sind ebenfalls mit einer Spielecke ausgestattet – Kinder können aber auch im Café-Bereich bleiben und werden von der Kinderbetreuung beaufsichtigt.


