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Sozialstaatssekretärin Manuela Strube übergibt Förderbescheid für Quartiersarbeit am Standort Hohe Luft


Sozialstaatssekretärin Manuela Strube hat dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg in Bad Hersfeld einen Folgebewilligungsbescheid für die Förderung der Gemeinwesenarbeit (GWA) am Standort Hohe Luft in der Kreisstadt übergeben. Der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll und Bürgermeisterin Anke Hofmann nahmen den Bescheid entgegen. Die Fördersumme beläuft sich auf insgesamt rund 120.000 Euro.

„Mit den Folgebewilligungen für die Jahre 2025 und 2026 stärken wir die Gemeinwesenarbeit und sichern die Fortsetzung erfolgreicher Projekte wie hier in Bad Hersfeld, die genau auf Anliegen und Bedarfe der Menschen vor Ort zugeschnitten sind“, sagte Staatssekretärin Strube: „Ein besonderer Fokus liegt dabei immer auf der Förderung von Teilhabe sowie darauf, Initiativen zu unterstützen, die das Engagement von Menschen in ihrem und für ihr Quartier stärken.“

Die Stadt Bad Hersfeld betreibt im Rahmen der Gemeinwesenarbeit den Treffpunkt Vielfalt im Stadtteil Hohe Luft, wo verschiedene Möglichkeiten bestehen, sich im Quartier zu engagieren – zudem bietet der Treff unter anderem Lernunterstützung für Schülerinnen und Schüler, eine offene Sprechstunde, das Nachbarschaftscafé Hohe Luft, ABC-Sprachfördercafé oder einen Gitarrenkurs für Anfänger zur Unterstützung des interkulturellen Zusammenlebens an.

„Für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist die Gemeinwesenarbeit ein zentraler Baustein. Projekte wie der Treffpunkt Vielfalt in der Hohen Luft zeigen, wie kommunales Engagement und Landesförderung zusammenwirken können, um soziale Strukturen dauerhaft zu stärken. Wir sind sehr froh, dass die Stadt Bad Hersfeld dieses Projekt mit so viel fachlicher Kompetenz und Nähe zu den Menschen trägt. Für uns als Landkreis bedeutet das: Wir können uns darauf verlassen, dass Teilhabe, Integration und Nachbarschaft nicht abstrakte Ziele bleiben, sondern ganz konkret gelebt werden“, erklärte der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll. Zudem erklärte er, dass dieses Projekt eine Vorreiterrolle im Landkreis übernehme und das Vielfalt im Stadtteil besonders gelebt werde.

„Hier, im Treffpunkt Vielfalt, leisten unsere Mitarbeitenden sowie viele Ehrenamtliche täglich einen wichtigen Beitrag für das Miteinander in unserer Stadt. Integration, Zusammenhalt und Unterstützung im Alltag – all das wird hier gelebt und gibt den Menschen im Stadtteil Hohe Luft einen Ort, an dem sie sich zuhause fühlen können“, betonte Bürgermeisterin Hofmann im Rahmen der Bescheidübergabe.

Die GWA-Landesförderung erfolgt 2026 hessenweit in 66 Kommunen und insgesamt 87 Quartieren. 2025 standen im Haushalt Fördermittel in Höhe von bis zu 8,1 Millionen Euro zur Verfügung. Vorbehaltlich der Verabschiedung des Haushaltsgesetzes 2026 im März kommenden Jahres ist für das kommende Jahr geplant, dass wieder Fördermittel in Höhe von bis zu 8,1 Millionen Euro verausgabt werden können.

„Wir setzen darauf, dass die Gemeinwesenarbeit auch in Zukunft eine wichtige Brücke zwischen Menschen und Angeboten vor Ort bildet. Gemeinsam mit den Kommunen schaffen wir Lebensräume, in denen jeder Mensch die Chance hat, sein Potenzial zu entfalten – ein Gewinn für alle Beteiligten und für unsere Gesellschaft als Ganzes“, fügte Staatssekretärin Strube hinzu.

Im Rahmen der offiziellen Bescheidübergabe blickte Quartiersmanager Mohamad Ashour von der Stadt Bad Hersfeld auf die vergangenen fünf Jahre zurück und unterstrich dabei die Bedeutung der Arbeit im Treffpunkt Vielfalt. Zudem gab es auch einen kleinen musikalischen Beitrag und einen reichhaltigen Imbiss mit internationalen Spezialitäten.

 

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