fragenundantworten

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wirft bei vielen Menschen Fragen auf. Auf dieser Seite beantworten wir alle wichtigen Fragen, darunter auch die häufigsten Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die uns erreichen. 

 

Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger: Ich wurde positiv auf Corona getestet - Was muss ich jetzt tun?

piktogrammDieses Plakatenthält Hinweise und wichtige Schritte, die zu ergreifen sind, falls für COVID-19 typische Krankheitssymptome auftreten: wichtige Grundregeln, telefonische Beratung, ärztliche Versorgung und möglicher ambulanter Test auf SARS-CoV-2.

Übersetzungen: 

» Englisch 

» Französisch 

 

Diese Informationen (Stand: 07.03.2021) finden Sie hier:

 

Derzeit gelten in Hessen folgende Regelungen:

Kontaktbeschränkungen: Wen darf ich wo treffen?

Im öffentlichen Raum dürfen Sie sich mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen treffen bzw. aufhalten. Dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zähen nicht mit. Paare gelten als ein Hausstand. Bei Begegnungen mit anderen Personen müssen Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Gemeinsames Feiern oder Tanzveranstaltungen im öffentlichen Raum sind verboten, zudem gilt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Wo genau es gilt, wird vor Ort von den zuständigen Behörden festgelegt. Bei Verstößen wird ein Bußgeld fällig. Bitte vergessen Sie nicht: Es gilt auch weiterhin, soziale Nahkontakte auf ein absolutes Mindestmaß zu beschränken, um Infektionsketten zu vermeiden bzw. zu unterbrechen.

Für Treffen in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus oder im eigenen Garten empfehlen wir dringend eine Beschränkung auf den eigenen und einen weiteren Hausstand bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen. Auch hier zählen dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren nicht mit.

Welche Regeln gelten für Schulen und Kitas?

Jahrgangsstufen 1 bis 6: Wechselunterricht in geteilten Klassen. Über die konkrete Ausgestaltung entscheidet die Schule.

Jahrgangsstufen 1 bis 4 ab 19. April: eingeschränkter Regelbetrieb (d.h. an fünf Tagen in der Woche), wenn es das Infektionsgeschehen zulässt. Ab Klasse 5: Wechselunterricht.

Jahrgangsstufen ab Klasse 7 (mit Ausnahme der Abschlussklassen): derzeit noch im Distanzunterricht. Klassenarbeiten, Klausuren und sonstigen Prüfungen in Präsenz finden derzeit nicht statt.

Q2/12 Klasse in gymnasialer Oberstufe, an beruflichen Gymnasien, Abendgymnasien und Hessenkollegs; Abschlussklassen und -jahrgänge (auch Förderschulen): Präsenzunterricht. Auch die Vorkurse an Abendgymnasien und Hessenkollegs gehen in den Präsenzunterricht. An Abendhauptschulen erhalten das erste und zweite Semester und an Abendrealschulen das dritte und vierte Semester Präsenzunterricht. Der Präsenzunterricht kann, wenn ein vergleichbarer Lernerfolg sichergestellt wird, auch phasenweise durch Distanzunterricht ersetzt werden.

Alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 1 sowie alle Lehrkräfte müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht und in der Notbetreuung tragen. Dies gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Nach Möglichkeit sind OP-Masken zu tragen. In der Schule werden regelmäßige Maskenpausen eingeplant.

Die Schulöffnungen werden zunächst bis Ende April durch die schon praktizierten wöchentlichen anlasslosen Tests für Lehrkräfte und schulisches Personal begleitet. Wir arbeiten derzeit außerdem intensiv daran, nach den Osterferien auch regelmäßige Selbsttests für Schülerinnen und Schüler ebenso wie Lehrkräfte anbieten zu können. Zudem streben wir an, nach Ostern den Lehrkräften und dem sonstigen Personal an weiterführenden Schulen ein Impfangebot zu machen.

Ab dem 22. Februar sollen alle Kinder Zugang zur Kindertagesbetreuung erhalten. Gleichzeitig werden Eltern gebeten, die Kindertagesbetreuung weiterhin zurückhaltend zu nutzen und eventuellen Einschränkungen des Betreuungsangebots, die in den Einrichtungen und Tagespflegestellen erforderlich sind, um wirksame Arbeits- und Gesundheitsschutzkonzepte umzusetzen, mit Verständnis zu begegnen.

Wir empfehlen, die Betreuung in Kindertageseinrichtungen in konstanten, voneinander getrennten Gruppen mit möglichst wenig Personalwechsel zwischen den Gruppen durchzuführen. Dadurch kann es zu Einschränkungen im Betreuungsangebot kommen, wenn die personellen oder räumlichen Bedingungen in der Kita es nicht anders zulassen.

 

Wo muss ich eine Mund-Nase-Bedeckung tragen?

Eine FFP2-, KN95-, N95- oder vergleichbare Maske muss getragen werden

  • in Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer oder pflegebedürftiger Menschen (gilt für Besucher und Personal).

Eine medizinische Maske muss getragen werden

  • im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr, also bspw. in Bussen, Bahnen, Taxis, Schiffen, Fähren und Flugzeugen
  • in Bahnhöfen und Flughäfen sowie Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen und Bahnsteigen
  • in den Publikumsbereichen des Groß- und Einzelhandels, der Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Bank- und Postfilialen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen und zwar überall dort, wo Kunden Zutritt haben, sowie in den Bereichen vor diesen Geschäften
  • in überdachten Einkaufszentren und auf überdachten Straßen und Flächen mit Geschäften
  • in den Publikumsbereichen der Wochenmärkte etc.
  • in Gottesdiensten und bei Trauerfeierlichkeiten (auch am Platz).

Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss getragen werden

  • im Publikumsbereich aller öffentlich zugänglichen Gebäude (v.a. Behörden und Bürogebäude)
  • bei der Abholung von Speisen in der Gastronomie sowie in Kantinen und Mensen bis zum Sitzplatz
  • in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen
  • bei medizinisch notwendigen Dienstleistungen, wo sich Dienstleister und Kunden sehr nahekommen. Die Maskenpflicht gilt für beide
  • in Schulen
  • auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Das gilt insbesondere in Fußgängerzonen.
  • n Fahrzeugen, wenn sich in einem Fahrzeug Personen aus mehr als zwei Hausständen befinden
  • in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind
  • an Orten in Innenstädten mit viel Publikumsverkehr (Festlegung erfolgt durch die örtlich zuständigen Behörden)
  • in Arbeits- und Betriebsstätten (nicht am Platz, wenn der Abstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann)

Was jeweils als Mund-Nasen-Bedeckung gilt und wer von dieser Pflicht ausgenommen ist, ist in unseren aktuellen Regelungen zur "Maskenpflicht" nachzulesen. Noch mehr Informationen finden Sie auf den Seiten des Sozialministeriums.

 

Wann muss ich in Quarantäne?

Wer aus einem Corona-Virusvariantengebiet nach Hessen einreist, muss sich unmittelbar in 14-tägige Quarantäne begeben. Eine Testung zur Beendung der Quarantäne ist nicht möglich. Ausnahmen gibt es ausschließlich für Personen, die grenzüberschreitend Waren oder Personen befördern oder zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich sind und sich weniger als 72 Stunden dort aufgehalten haben. Auch eine Corona-Impfung oder durchlaufene Erkrankung befreit nicht von der Quarantäne-Verpflichtung. Alle Quarantäneregeln für Risiko- und Hochinzidenzgebiete finden Sie in unserer Übersicht.

Kostenfrei sind die Testungen auch für Patienten mit Symptomen. Bei Symptomen können Patienten sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 oder an ihren Hausarzt wenden. WICHTIG: Aus einer positiven Testung ergeben sich unmittelbare Konsequenzen und Pflichten.

 

Reisen und Übernachten

Übernachtungsangebote im Inland sind nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke erlaubt.

 

Freizeit, Kultur und Sport: Was ist erlaubt, was nicht?

Ab dem 8. März dürfen Museen, Schlösser, Burgen und Gedenkstätten, Tierparks, Zoos und botanische Gärten im Rahmen einer festen Terminvergabe und unter strengen Auflagen wieder öffnen. Galerien und Kunstausstellungshäuser, die keine Werke zum Verkauf anbieten, gelten als Museen. Verkaufen sie diese, gelten für sie die Regelungen über die Verkaufsstätten des Einzelhandels.

Einrichtungen und Angebote, die für den Publikumsverkehr geschlossen sind:

  • Angebote für Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Bordelle
  • Clubs
  • Diskotheken
  • Freizeitparks
  • Großveranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln typischerweise nicht sichergestellt werden kann
  • Jugendhäuser, sofern der Freizeitcharakter oder die körperliche Interaktion im Vordergrund steht (Angebote mit klarem Bildungs- oder Beratungsziel nach § 5 oder Angebote der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit nach § 1 Abs. 7 sind unter Beachtung der jeweiligen Voraussetzungen gestattet)
  • Prostitutionsstätten, Prostitutionsveranstaltungen, Verrichtungsboxen, Straßenstrich, Tagesterminwohnungen, Stundenhotels
  • Reisebusreisen
  • Saunen
  • Schiffsausflüge
  • Schwimmbäder
  • Seniorenbegegnungsstätten
  • Spielbanken, Spielhallen
  • Stadtführungen
  • Tanzlokale
  • Tanzveranstaltungen
  • Thermalbäder
  • Zirkusveranstaltungen

Theater, Opern, Konzerthäuser, Kinos und ähnliche Einrichtungen sowie Messen sind bis auf Weiteres geschlossen. Nicht geschlossen sind Archive, Bibliotheken und Autokinos.

Der Freizeit- und Amateursport auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist nur alleine, mit dem eigenen oder einem weiteren Hausstand bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen gestattet, dazugehörige Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren bleiben unberücksichtigt.  Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist der Sport auf ungedeckten Sportanlagen in Gruppen unabhängig von der Personenzahl mit bis zu zwei Trainern erlaubt.

Freizeit- und Amateursport kann demnach auf Sportanlagen im Freien oder in gedeckten Anlagen lediglich allein, zu zweit oder mit den Mitgliedern aus zwei Hausständen, bis zu einer Gruppengröße von höchstens fünf Personen stattfinden. Damit kann man z.B. Paartanz, Tennis, Tischtennis , Golf , Judo oder auch Schießsport ausüben. Auch Mannschaftssportarten sind in Kleingruppenformaten von bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen zulässig. Dabei muss während der Sportausübung jederzeit ein Abstand von mindestens drei Metern zur nächsten Trainingsgruppe eingehalten werden, wenn sich mehrere Trainingsgruppen gleichzeitig auf einer Sportanlage aufhalten. Übungsleiter und Betreuer werden bei der Höchstpersonenzahl nicht berücksichtigt und dürfen den Mindestabstand zu den Sportlern während der Sportausübung zu Trainings- oder Betreuungszwecken (Hilfestellung bei Übungen o.ä.) unterschreiten. Diese Vorgaben gelten für Sportangebote in Volkshochschulen, Tanz- und Ballettschulen entsprechend.

Kinder bis einschließlich 14 Jahre können auf Sportanlagen im Freien in Gruppen unabhängig von der Personenzahl mit bis zu zwei Trainern Sport treiben. Damit können in Teamsportarten wie z.B. Fußball, Faustball, Hockey, Rugby oder andere Sportarten in Gruppen auf Außensportanlagen Kinder bis einschließlich 14 Jahre in der sportartspezifischen Gruppengröße ohne Abstand und mit Kontakt trainieren.

Alle Sportanlagen (für Schwimmbäder und Fitnessstudios u.ä. bestehen zusätzlich ergänzende Regelungen), dürfen gleichzeitig von mehreren aktiven Personen und Gruppen von bis zu fünf Personen aus zwei Hausständen genutzt werden. Es muss gewährleistet sein, dass sich die Gruppen während der Sportausübung in verschiedenen, mindestens drei Meter voneinander entfernten Bereichen aufhalten und keine Durchmischung der einzelnen Gruppen erfolgt. Es ist auch beim Betreten und Verlassen auf den Abstand zwischen den Personen(-gruppen) zu achten. Voraussetzung hierfür ist, dass sich die unterschiedlichen Personengruppen keine Umkleiden und Sanitäreinrichtungen teilen und sich auch ansonsten nicht begegnen, sodass die Abstandsregeln in jedem Falle eingehalten werden. Das gleichzeitige Training in mehreren Kleingruppen von bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten in Spielsportarten auf einer Sportanlage ist in dieser Form zugelassen.

Personal Training mit höchstens fünf Personen aus zwei Hausständen darf angeboten werden. Zu diesem Zweck können auch Sportanlagen genutzt werden. Personal Training in Fitnessstudios ist unter Beachtung der sonstigen für Fitnessstudios geltenden Sonderregelungen zulässig.

 

Wie sind die Besuchsregelungen in Krankenhäusern und Pflegeheimen?

Besuche in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen bleiben unter strengen Vorgaben möglich. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. In Alten- und Pflegeheimen sind von den Beschäftigten und von Besucherinnen und Besuchern zu jeder Zeit FFP2-, KN95-, N95- oder vergleichbare Masken zu tragen. Bewohnerinnen und Bewohner dürfen zweimal pro Woche von bis zu zwei Personen besucht werden. Ab dem 1. April werden Besuchsmöglichkeiten in Senioren- und Pflegeheimen auf zwei Personen pro Tag erweitert. Das Personal muss regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, auf Corona getestet werden. Besucherinnen und Besucher dürfen Alten- und Pflegeheime nur betreten, wenn sie einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können. 

 

Dienstleistungen, Geschäfte, Gastronomie: Was ist geöffnet, was ist geschlossen?

Die Verkaufsstellen des Einzelhandels können ab dem 8. März im Rahmen einer festen Terminvergabe und der Einhaltung besonderer Hygieneregeln (click&meet) öffnen. 

Ausnahmen vom Prinzip der vorherigen Terminvergabe sind für die Grundversorgung der Bevölkerung vorgesehen. Bei Mischwarenläden entscheidet der Schwerpunkt im Sortiment. Handelt es sich überwiegend um ein erlaubtes Sortiment, darf das Geschäft insgesamt geöffnet bleiben und darf Waren des gesamten Sortiments verkaufen. Andernfalls darf das Geschäft im Rahmen von click&meet oder click&collect öffnen. Eine Übersicht der Verkaufsstellen, die ohne vorherige Terminvergabe öffnen dürfen, finden Sie hier.

Ab dem 29. März 2021 dürfen die Verkausstellen des Einzelhandels nur noch click&collect anbieten, d.h. Waren dürfen nur mit Terminvergabe abgeholt werden.

Die Öffnung von „Tafeln“ und ähnlichen karitativen Einrichtungen ist unter Einhaltung der Hygieneregelungen gestattet.

Die Schließung sämtlicher gastronomischer Betriebe mit Ausnahme der Abgabe von mitnahmefähigen Speisen, Getränken sowie Lieferdiensten sowie die Einschränkung von Übernachtungsangeboten auf notwendige Zwecke dient ebenfalls der Verhinderung einer schnellen Verbreitung des Virus.

Der Betrieb von Tank- und Rastanlagen an Bundesautobahnen sowie der Autohöfe dient der Grundversorgung und ist weiterhin gestattet. Gleiches gilt auch für die Reisebedarfsgeschäfte im nicht allgemein zugänglichen Bereich der Flughäfen hinter den Sicherheitskontrollen.

In den geöffneten Einrichtungen, und im Publikumsbereich aller öffentlich zugänglichen Gebäude, sowie bei zulässigen Veranstaltungen und Zusammenkünften gilt die Pflicht eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen. In Verkaufsstätten, ihrer unmittelbaren Umgebung sowie im öffentlichen Personenverkehr gilt die Pflicht, eine medizinische Maske (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar)  zu tragen. Auch in allen Arbeits- und Betriebsstätten ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt nicht am Platz, selbst sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann (vgl. § 1a CoKoBeV sowie unsere FAQ zur Mund-Nasen-Bedeckung). Diese Maßnahme ist ein wichtiger Baustein, um die Übertragung des Virus einzudämmen.

Suppenküchen und ähnliche karitative Einrichtungen dürfen öffnen. Hier ist auch der Verzehr von Speisen und Getränken erlaubt, wenn sichergestellt ist, dass insbesondere durch die Abstände der Tische der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

 

Wo kann man kostenlose Corona-Schnelltests durchführen lassen?

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich einmal wöchentlich kostenfrei auf das Corona-Virus testen lassen. Täglich entstehen auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Hier finden Sie eine Übersicht der Testmöglichkeiten 

 

Was tun bei einem positiven PCR- oder Antigen-Test

Wenn Sie positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, ergeben sich für Sie unmittelbare Konsequenzen und Pflichten. Dies gilt sowohl für einen positiven PCR- als auch einen positiven AntigenTest.

  • Begeben Sie sich ohne gesonderte Anordnung durch das Gesundheitsamt sofort und ohne Umwege nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft.
  • Dort müssen Sie sich für 14 Tage absondern, das heißt ständig dort aufhalten, Kontakt zu anderen Personen, auch im Haushalt, möglichst vermeiden und keinen Besuch empfangen. Die Frist von 14 Tagen beginnt mit dem Zeitpunkt der Vornahme des Abstrichs.
  • Sie müssen umgehend das für Sie zuständige Gesundheitsamt informieren. Kontaktdaten ihres jeweiligen Gesundheitsamt finden Sie hier: http://tools.rki.de
  • Am besten informieren Sie ebenfalls Ihre Kontaktpersonen und Ihren Arbeitgeber über den Erhalt eines positiven Testergebnisses.
  • Sollten Sie innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Testergebnisses typische Symptome einer SARS-CoV-2 Infektion bemerken (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Verlust des Geruchs-und Geschmackssinns, etc.), melden Sie sich umgehend bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt und kontaktieren telefonisch Ihren Arzt.
  • Auch alle anderen Personen, die in Ihrem Haushalt leben, müssen sich gleichermaßen absondern.
  • Diese Haushaltsquarantäne gilt nicht für Personen, die in den letzten sechs Monaten bereits selbst positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden.
  • Ein Verstoß gegen die Quarantäne-Verpflichtung kann mit einem Bußgeld bis 25.000 EUR belegt werden. Auch eine strafrechtliche Verfolgung ist möglich.

Hinweise zu COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) sowie zu Schutz- und Hygienemaßnahmen finden Sie ebenso auf den Seiten des RKI. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt zudem hilfreiche Tipps für den Alltag mit Corona.

 

Weitere Fragen

Sollten Sie weitere Fragen haben, bitten wir Sie, sich im ersten Schritt an die Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu wenden. Sie erhalten schnellstmöglich eine Antwort. Außerdem gibt es eine hessenweite Hotline. Sie können sich unter 0800-5554666 an unsere Expertinnen und Experten wenden.

 

Auswirkungen auf den Tourismus: Das müssen Gäste und Mitglieder der Tourismusbranche jetzt wissen

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) aktualisiert auf seiner Homepage ständig seine Infos und beantwortet Fragen wie

- Dürfen Gäste ihre Reisen jetzt kostenfrei stornieren?
- Was ist, wenn die Ferienunterkunft erst in ein paar Wochen oder Monaten genutzt werden soll?
- Darf ich überhaupt noch Ferienunterkünfte vermieten/ Darf ich meine Gäste noch annehmen?
- Vor Ort: Müssen meine Gäste jetzt abreisen, wer trägt die Kosten?
- Was ist mit Hilfsangeboten für betroffene Unternehmen? 

Im Tourismusnetzwerk Hessen findet man weitere Informationen zu den Auswirkungen von Corona.