Dorf- und Regionalentwicklung

Förderung für Sanierung des denkmalgeschützten Backhauses in Odensachsen


Die Marktgemeinde Haunetal plant die Sanierung des denkmalgeschützten Backhauses in Odensachsen. Diese wird im Rahmen des hessischen Dorfentwicklungsprogramms finanziell gefördert. Landrat Torsten Warnecke überreichte kürzlich den entsprechenden Bescheid in Höhe von rund 63.000 Euro an Bürgermeister Timo Lübeck.

„Das Backhaus wird noch regelmäßig von der Dorfgemeinschaft und ihren Vereinen genutzt. Da der Zustand allerdings sanierungsbedürftig ist, sollen nun Sandsteinsockel und Fassade instandgesetzt und die fehlende Dachentwässerung ergänzt werden, damit es nicht wieder zu Schäden durch eindringendes Regenwasser kommen kann“, erläutert Lübeck. Für eine langfristig gesicherte Benutzung sei es außerdem notwendig, den Ofen und den Schornstein neu aufzusetzen. „Ein Großteil der Arbeiten soll in Eigenleistung erbracht werden, die vom Ortsbeirat organisiert wird“, lobt Lübeck.

Landrat Torsten Warnecke unterstreicht, dass mit dem Backhaus als Kulturdenkmal die wertvolle Bausubstanz erhalten und weiterentwickelt wird. „Nach der Sanierung wird die Nutzung durch die Öffentlichkeit sicherlich noch zunehmen“, hofft er: „Ein Backhaus mitten im Ort ist weit mehr als ein historisches Gebäude. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Und es ist ortsbildprägend. Für und in der Zukunft backen – und so war es auch einmal.“
Ein Mann und eine Frau stehen in der Ortsmitte eines kleinen Ortes. Sie schauen jemandem beim Sprechen zu, der nicht im Bild zu sehen ist. Der Mann hält eine Mappe in der Hand.
Manuela Menten vom Fachdienst Ländlicher Raum der Kreisverwaltung und Landrat Torsten Warnecke bei der Bescheidübergabe. 

Auch Landtagsabgeordnete Tanja Hartdegen war bei der Bescheidübergabe in Odensachsen dabei. Sie beglückwünschte den Ortsteil dafür, dass sie mit ihrem Projekt die Fördergelder erhalten haben.

Hintergrund

Die Marktgemeinde Haunetal wurde 2018 als gesamtkommunaler Dorfentwicklungsschwerpunkt anerkannt. Die Gemeindevertretung hatte die Umsetzung der Maßnahme bereits im vergangenen Jahr beschlossen.

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