Kommunales Jobcenter

Kommunales Jobcenter, EU und Land Hessen unterstützen Projekt „Neustart“ des Bildungswerks der nordhessischen Wirtschaft


Das Kommunale Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg unterstützt das Projekt „Neustart“ des Bildungswerks der nordhessischen Wirtschaft (BWNW) in diesem Jahr mit der Weitergabe von Bundesmitteln in Höhe von rund 22.000 Euro. Damit übernimmt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg zehn Prozent der Kosten für das Projekt, das überwiegend aus Mitteln aus dem ESF+ Programm „Impulse der Arbeitsmarktpolitik“ von der Europäischen Union und aus Landesmitteln (HMSI) bis zum 31. Dezember 2028 finanziert wird.

Der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll, René Bieber, Fachbereichsleiter Arbeit und Migration, und Ilona Fischer, Mitarbeiterin im Fachdienst Arbeitsmarkt und Integration, verschafften sich in den Bad Hersfelder Räumlichkeiten einen Eindruck über die wichtige Arbeit des Projekts. Die Gruppe wurde im Bildungswerk unter anderem von Teamleiterin Regine Möhne und dem stellvertretenden Regionalleiter Sebastian Münscher in Empfang genommen.

Projekt „Neustart“ legt den Fokus auf junge Menschen mit komplexen Lebenslagen

Das Projekt „Neustart“, das am diesjährigen 1. Januar gestartet ist, hat das Ziel die Ausbildungs- und Integrationschancen junger Menschen nachhaltig zu verbessern. Das Qualifizierungs- und Aktivierungsangebot ist speziell auf Menschen im Alter von 15 bis 27 Jahren ausgerichtet, die multiple Problemlagen haben. Teilnehmende haben beispielsweise familiäre Konflikte, Suchterfahrungen, eine akute Schuldenproblematik, gesundheitliche oder psychische Beeinträchtigungen, die die gesellschaftliche Teilhabe einschränken. Die Einbindung verschiedener Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner und eine niedrigschwellige Aktivierung verfolgen das Endziel, die jungen Menschen in Ausbildung, Arbeit oder ein weiterführendes Angebot zu vermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Wege gewählt. So gibt es Einzelcoachings und Gruppenangebote, aber auch Unterstützung im Alltag.

Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll sagt: „Mit dem Projekt werden junge Menschen erreicht, die ohne gezielte Unterstützung kaum eine realistische Chance auf Ausbildung oder Arbeit hätten. Gerade bei komplexen Problemlagen braucht es verlässliche, niedrigschwellige Angebote und starke Netzwerkpartner vor Ort. Unsere Beteiligung ist daher eine wichtige Investition in die Zukunft dieser jungen Menschen.“

„Wir sind dankbar für die Unterstützung des Landkreises und froh, das Kommunale Jobcenter als Kooperationspartner an unserer Seite zu haben. Bereits in den ersten Wochen hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit - vor allem auf der Arbeitsebene - extrem gut und unkompliziert funktioniert“, sagt Sebastian Münscher, stellvertretender BWNW-Regionalleiter.

 Kombination verschiedener Ansätze ist Schlüssel zum Erfolg

In der Projektarbeit werden verschiedene Ansätze kombiniert, um den bestmöglichen Erfolg zu erreichen. So bilden beispielsweise Einzelcoachings einen zentralen Bestandteil der Förderung. Am Anfang der Förderung stehen der Vertrauensaufbau und das Erleben der Verlässlichkeit des Hilfsangebots. Da das soziale Umfeld der Teilnehmenden für die Situation und Entwicklung von besonderer Bedeutung ist, ist auch die aufsuchende Sozialarbeit ein Thema. Außerdem steht eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Dort ist ein Coach des Projekts für persönliche Anliegen erreichbar.  

René Bieber, Fachbereichsleiter Arbeit und Migration, erklärt: „Das Projekt überzeugt durch ein schlüssiges und praxisnahes Konzept, das die Lebensrealität der Teilnehmenden ernst nimmt. Die Kombination aus individueller Begleitung, Gruppenangeboten und enger Netzwerkarbeit schafft genau die Struktur, die junge Menschen mit besonderen Herausforderungen benötigen. Projekte mit einer solch fachlichen Qualität und nachhaltigen Wirkung fördern wir als Kommunales Jobcenter sehr bewusst und aus voller Überzeugung.“

Die Förderung des Jobcenters für das Projekts läuft erst einmal bis Ende 2026. Es gibt die Option auf eine jährliche Verlängerung bis Ende 2028. Die Gesamtförderung des Projekts durch das Ministerium läuft, vorbehaltlich der jährlichen Bewilligungen, bis zum 31. Dezember 2028. Im Projekt sind die Pädagogen Cornelia Göbel und Thomas von der Gönna tätig. Teamleiterin Regine Möhne betont die Wichtigkeit langfristiger Unterstützung.


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