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Frauen- und Gleichstellungsbüro zeigt Präsenz am nationalen Anti-Catcalling-Tag


Unter dem Motto „#KeinKompliment“ wird jährlich am zweiten Freitag im Juni auf das gesellschaftliche Problem "Catcalling" aufmerksam gemacht. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Landkreis Hersfeld-Rotenburg an einer öffentlichen Anti-Catcalling-Aktion. Am 12. Juni von 13 bis 16 Uhr informieren die Mitarbeiterinnen des Frauen- und Gleichstellungsbüros auf dem Gelände der Bad Hersfelder Sommerarena in der Breitenstraße über "Catcalling" und die Möglichkeiten, die Betroffene haben, um dagegen vorzugehen. Unterstützt werden sie dabei von Mitarbeiterinnen des Vereins Frauen helfen Frauen.

Kurz erklärt, versteht man unter "Catcalling" öffentliche sexuelle Belästigung ohne Körperkontakt, wie beispielsweise Pfeif- oder Kussgeräusche, aber auch anzügliche Sprüche. Diesem Verhalten sind hauptsächlich jüngere Frauen und queere Personen ausgesetzt. Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend besagt, dass 44 Prozent aller Frauen und 32 Prozent aller Männer solche sexistischen Übergriffe bereits erlebt haben.

Darüber, wie "Catcalling" sich auf Betroffene auswirkt und wie sie unterstützt werden können, kann man sich auch unter www.hef-rof.de/catcalling informieren. Darüber hinaus können Betroffene dort ihre erlebten "Catcalls" anonymisiert melden.

 

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Pressekontakt

Pressesprecher Kevin Kunze

+49 6621 87-9106


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