Ausfallrapsbekämpfung
Nach der Rapsernte verbleiben ca. 5000 ausgefallenen Rapskörner pro m2. . Diese sollten ruhen gelassen werden. Eine tiefere Stoppelbearbeitung vergräbt die Samen, welche so in eine sekundäre Keimruhe fallen - Stichwort Feldhygiene. Effektiver ist es, die Rapsstoppeln mit dem Mulcher zu zerkleinern. Dies fördert das Aufplatzen nicht ausgedroschener Schoten, führt zu einer flachen Kornbedeckung mit Feinerde/Spreu und zu einer Rückverfestigung, so dass d Ausfallkörner stärker und gleichmäßiger auflaufen. Selbiges funktioniert auch mit einer Cambridge Walze - ist vom Spritverbrauch günstiger, zerkleinert jedoch nicht die Stoppelreste und Unkraut/-gras stellen. Die Bekämpfung der 1.Welle sollte möglichst flach erfolgen, da jeder Bodeneingriff die Mineralisation fördert und die Nitratauswaschung erhöht.
