Stoppelkalkung
Die Effekte einer Kalkung sind bekannt: KAK, Struktur, pH. Je nach Bodenart und pH-Wert werden meist 1–3 t Kalk je Hektar ausgebracht. Bei hohen Magnesiumgehalten im Boden ist ein kohlensaurer Calciumkalk (ohne oder mit sehr geringem Magnesiumanteil) einem Dolomitkalk vorzuziehen. Überschüssiges Magnesium kann die Bodenstruktur verschlechtern, da Tonpartikel leichter verschlämmen und der Boden dichter wird. Calcium fördert dagegen die Krümelbildung, verbessert die Wasser- und Luftführung sowie die Befahrbarkeit. Eine bedarfsgerechte Stoppelkalkung stabilisiert den Boden, erhöht die biologische Aktivität und unterstützt langfristig die Ertragsfähigkeit.
