Landwirtschaftliche Hinweise zur allgemeinen Situation


In der Wintergerste wurden in Gunstlagen in weit entwickelten Beständen 1. Blattläuse gefunden. Sonnige Tage für Kontrollen nutzen. Schadschwelle: 10 % befallene Pflanzen (1 Laus/10 Pfl.). Wird der Wert erreicht, können im 2-3 Blattstadium der Wi-Ge Pyrethroide eingesetzt werden. Herbizide: Befahrbarkeit der Flächen nutzen um ausstehende Maßnahmen durchführen. Die Voraussetzungen für gute Wirkungsgrade sind direkt nach Saat bis zum Spitzen des Getreides z. Zt. als günstig einzustufen. Vor allem auf Standorten mit bekannten Gräserresistenzen gegenüber Frühjahrsherbiziden müssen passende Bedingungen zeitnah genutzt werden. Wenn`s passt, erste Erfahrungen mit Luximo und Fundatis sammeln. Saatstärke bei noch ausstehenden Saaten anpassen – aktuell, je nach Standort zwischen 380 und 420 KK/m² einplanen. Bei noch späteren Terminen ab Nov. auch die Spätsaatverträglichkeit der Sorten im Blick behalten. Winterraps: Gelbschalen weiter auf Erdflöhe u. Schwarzen Kohltriebrüssler kontrollieren! Bei Erreichen der Schadschwellen handeln! Viele Bestände sind bereits mit Fungiziden behandelt worden; ist der Vegetationskegel der Rapspflanzen am Boden geblieben, wurde das Ziel der Maßnahme erreicht. Korrekturen sind dann i.d.R. nicht notwendig. Ungleichmäßig entwickelte Bestände bzw. kleinen Raps mit reinen Azolen und Fingerspitzengefühl behandeln. Unkräuter kontrollieren: je nach Situation können aktuell noch LaDiva (Belkar + Synero), Runway oder Fox eingesetzt werden – Gebrauchsanleitungen beachten!

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