

Hohenroda: Immer ein Hingucker
Die abwechslungsreiche Urlaubsregion zwischen Rhön und Thüringer Wald, die sogenannte Kuppenrhön, bietet das, wonach viele Menschen suchen: die Gelegenheit zum Durchatmen und Kraftschöpfen. Während Naturliebhaber durch die sanften Hügel wandern oder auf ausgeschilderten Rundwegen radeln können, haben Kulturinteressierte die Möglichkeit, Schlösser, Burgen und Kirchen in der Gemeinde Hohenroda zu erkunden. Bewohnern wie Außenstehenden eröffnet sich so eine vielfältige Verbindung zwischen Tradition und Moderne.
Im Ortsteil Mansbach laden gleich mehrere historische Schätze zur Entdeckung ein: Das Geyso-Schloss, ein stattliches Renaissanceschloss aus dem Jahr 1577, die Grasburg – Reste einer Ringwallanlage aus dem 8. Jahrhundert – sowie die älteste barocke osthessische Dorfkirche, deren Chorraum bereits um 1280 als Grabeskapelle der Familie von Mansbach erbaut wurde. Seit 1232 urkundlich erwähnt, blickt Mansbach auf eine der längsten Ortsgeschichten im Landkreis zurück.
Wer heute die Gemeinde besucht, findet auch den Verwaltungssitz in einem Stück Geschichte: Seit 1988 residiert die Gemeindeverwaltung im ehemaligen Herrenhaus Schloss Hohenroda, das Anfang des 20. Jahrhunderts inmitten einer weitläufigen Parkanlage errichtet wurde.

