Kommunales Jobcenter

Frauen stärken bedeutet Erwerbsarbeit stärken: Landkreis fördert Wege in Arbeit


Der Arbeitsmarkt braucht Frauen und viele wollen arbeiten, sich beruflich weiterentwickeln und wirtschaftlich unabhängig sein. Doch gerade Frauen stehen beim Wiedereinstieg oder bei der Integration in Beschäftigung oft vor besonderen Herausforderungen: Fehlende Kinderbetreuung, familiäre Verpflichtungen oder fehlende berufliche Perspektiven erschweren den Zugang zum Arbeitsmarkt. Das Kommunale Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg setzt deshalb gezielt auf individuelle Unterstützung, passgenaue Beratungsangebote und starke Netzwerke, um Frauen auf ihrem Weg in Beschäftigung zu begleiten.

„Frauen bringen wertvolle Kompetenzen und großes Potenzial mit. Unser Ziel ist es, ihnen die Unterstützung zu geben, die sie benötigen, um beruflich Fuß zu fassen und langfristig unabhängig zu werden“, betont Ulrike Hirschbrich, Beauftragte für Chancengleichheit des Kommunalen Jobcenters.

Im Mittelpunkt stehen dabei niedrigschwellige und praxisnahe Angebote, wie spezielle Frauenberatungstage, individuelle Coachings, enge Zusammenarbeit mit regionalen Netzwerkpartnern sowie eine intensive Betreuung durch spezialisierte Vermittlungsfachkräfte. Besonders wichtig ist dabei der ganzheitliche Ansatz des Kommunalen Jobcenters, bei dem Leistung, Beratung und Vermittlung eng verzahnt zusammenarbeiten.

Projekt LIMEA legt Schwerpunkt auf langfristige Integration von Migrantinnen

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Projekt LIMEA-MY TURN (langfristige Integration von Migrantinnen durch Empowerment und Aktivierung), das vom Fachdienst Migration/Asyl betreut wird. Das Projekt richtet sich insbesondere an Frauen mit Migrationshintergrund, die einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben. Durch individuelle Begleitung, persönliche Coachings und gezielte Aktivierungsangebote werden die Teilnehmerinnen Schritt für Schritt an den Arbeitsmarkt herangeführt.

„Mit LIMEA schaffen wir Räume für Orientierung, Selbstvertrauen und neue Perspektiven. Viele Frauen verfügen über Fähigkeiten und Erfahrungen, die bislang kaum sichtbar waren. Genau hier setzen wir an“, erklärt Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Dirk Noll.

Neben der beruflichen Integration spielt auch die gesellschaftliche Teilhabe eine wichtige Rolle. Sprachförderung, Unterstützung bei Alltagsfragen und die Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote sind deshalb feste Bestandteile der Arbeit.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Auch René Bieber, Leiter des Kommunalen Jobcenters, unterstreicht die Bedeutung der Angebote: „Die Integration von Frauen in Arbeit ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung, sondern auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Wir investieren bewusst in Strukturen, die Frauen stärken und ihnen neue Perspektiven eröffnen.“

Darüber hinaus engagiert sich das Kommunale Jobcenter gemeinsam mit der Agentur für Arbeit sowie dem Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises in verschiedenen regionalen Netzwerken und Aktionen etwa im Rahmen der „Woche der Chancengleichheit“ oder des Netzwerks Alleinerziehende.

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Pressekontakt

Pressesprecherin Jana Feik

+49 6621 87-9103


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