Jugendsozialarbeit

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Jugendsozialarbeit -

Übergang Schule-Beruf


Jugendsozialarbeit im Fachdienst Jugend beinhaltet die Ermittlung von Bedarfslücken und Benachteiligungen in der Welt von Kindern und Jugendlichen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, um aktivierende Hilfen in den Sozialräumen anzubieten.


Das Ziel der Jugendsozialarbeit ist jungen Menschen sozialpädagogische Hilfen anzubieten, die dem Ausgleich sozialer Benachteiligung oder der Überwindung individueller Beeinträchtigungen dienen.


Bereiche der Hilfen sind:


- schulische Bildung

- berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt

- soziale Integration.


Im Folgenden finden Sie die Angebote, die in unserem Landkreis bestehen und an Schulen und in den einzelnen Städten und Gemeinden verortet sind.


Bundesprojekt „Interkulturelles Übergangsmanagement“


Seit Februar 2009 ist das ESF Bundesprojekt Xenos „Integration und Vielfalt“ an der Jakob-Grimm-Gesamtschule — Rotenburg, der Brüder-Grimm-Gesamtschule — Bebra, der Gesamtschule Geistal — Bad Hersfeld, der Gesamtschule Blumenstein — Wildeck-Obersuhl und der Gesamtschule Obersberg verortet. Ziel des Projekts ist die Unterstützung junger Menschen der Haupt- und Realschulzweige (Klassen 7 — 10) durch Bildungswegebegleitung beim Übergang von der Schule in den Beruf.


Die direkte Verortung der im Projekt tätigen Job Coaches an jeweils einer Schule stellt eine schnelle Erreichbarkeit und eine regelhafte Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Berufsberatern, Schulsozialarbeit und den Eltern sicher. Die Arbeit eines Job Coachs orientiert sich an den Zielen des SGB VIII §13 „Förderung der beruflichen und sozialen Integration“ und des SGB II „Fördern und Fordern“. Die Job Coaches sind als Netzwerker im Sinne des Casemanagements tätig und vermitteln zwischen den Fachkräften der unterschiedlichen gesetzlichen Zuständigkeiten.

Organigram-Jugendhilfe

Schülerinnen und Schüler sollen bereits während der Schulzeit berufliche Kompetenzen entwickeln. Diese Berufswegebegleitung wird in Zusammenarbeit mit den Partnern Berufs- u. Jugendhilfe gGmbH, der Helmut Schmidt Universität und der Arbeitsagentur Bad Hersfeld des Projektes initiiert. Erstmals konnte die Helmut Schmidt Universität Hamburg für eine wissenschaftliche Begleitung und eine Evaluation des Ausbildungsmarktes und der Fördermethoden gewonnen werden. Ziel ist die frühzeitige berufsfeldbezogene praktische Erprobung in regionalen Betrieben zur Verbesserung der Ausbildungschancen.


Individuelle Unterstützung zur Orientierung in der vielfältigen Berufswelt erfolgt mit Hilfe von:


  • Einzelgesprächen
  • Bewerbungstrainings
  • Vorstellungsgesprächen
  • Assessment-Centern
  • Probierwerkstätten
  • Unterstützung bei der Suche und Begleitung von Praktika
  • Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche

Während des Vermittlungsprozesses in den passenden Ausbildungsberuf werden alle Kooperationspartner und insbesondere die Eltern mit einbezogen. Mit den Gruppen- und Einzelangeboten werden Schülerinnen und Schüler unterstützt, wobei ca. ein Drittel der Jugendlichen einen Migrationshintergrund hat.

In einem ganzheitlichen Ansatz zur Berufsorientierung werden die jungen Menschen befähigt, sich ausbildungsmarktrelevante Anforderungen anzueignen. Durch die Bewilligung des Bundesprogramm „Xenos“ kann die Fortsetzung des Programms bis mindestens Januar 2012 sichergestellt werden. Hierfür sind Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Arbeitsagentur Bad Hersfeld bewilligt worden.


Schulsozialarbeit


Seit Sommer 1998 ist die Schulsozialarbeit im Landkreis an insgesamt 7 Gesamtschulen eingerichtet und konzeptionell weiter entwickelt worden. Die Gesamtschulen in Rotenburg, Bebra, Bad Hersfeld und Wildeck arbeiten mit jeweils einer sozialpädagogischen Fachkraft zusammen. Finanziert wird das Angebot zu jeweils einem Drittel durch das Staatliche Schulamt, dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Schuleinzugsgemeinden. Aufgaben und Arbeitsfelder liegen innerhalb und außerhalb der Unterrichtszeiten und zu einem großen Teil im Sozialraum der Einzugsstädte und -gemeinden.


Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräfte werden in folgenden Themenschwerpunkten durch Angebote der Schulsozialarbeit unterstützt: Im Sozialen Lernen, in schwierigen Klassen, in der Beratung bei Problemen im Einzelfall, in der Berufsvorbereitung, in der Hausaufgabenbetreuung, in der Kooperation mit Jugendhäusern, Orts- und Stadtjugendarbeiten und Vereinen.


Kontakt

Kreisausschuss des Landkreises Hersfeld-Rotenburg

Fachreferat Kinder- und Jugendhilfe

Friedloser Straße 12

36251 Bad Hersfeld


Ansprechpartnerin

Sabine Ender


Telefon 06621 / 87-6467
Fax 06621 / 87-576467
Email sabine.ender@hef-rof.de























































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Letzte Änderung: 09.02.2012 08:41 Uhr