Innenminister Peter Beuth zu Besuch im Impfzentrum: „Beim Schutz der Bevölkerung ein gutes Stück vorangekommen“ 

Der Betrieb im Impfzentrum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg soll in den kommenden Wochen ausgeweitet werden. Bei einem Vor-Ort-Termin in der Göbel Hotels Arena hat Hessens Innenminister Peter Beuth jetzt erneut in Aussicht gestellt, dass das Land die Kapazitäten an vorhandenem Impfstoff für die 28 Landkreise in Hessen zeitnah erhöhen werde. Grund hierfür ist die Zulassung mehrerer Impfstoffe und die Ankündigung der Hersteller, mehr Impfdosen liefern zu können. Am Wochenende wurde indes die 10.000er-Marke bei den durchgeführten Impfungen geknackt: seit dem 27. Dezember 2020 sind im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 10.285 Impfdosen verimpft worden.

 

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Beuth verschaffte sich vor Ort einen Eindruck über die Organisation des Impfbetriebs in Rotenburg sowie die räumlichen Gegebenheiten. Im Gespräch mit Landrat Dr. Michael Koch und Martin Ködding, dem organisatorischen Leiter des Impfzentrums, betonte der Innenminister: „Wir sind mit der Verteilung der zugelassenen Impfstoffe und der Impfung der höchsten Schutzgruppe in den vergangenen Wochen gut vorangekommen. Unser Ziel ist, im März möglichst viele Menschen der nächsten Priorisierungsgruppen gegen das Coronavirus zu schützen.“ Gemäß der bundesweit geltenden Impfverordnung erhalten u.a. Personen ab 70 Jahren ein Impfangebot, ebenso wie Risikopatienten, Kontaktpersonen älterer Menschen, Pflege- und medizinische Fachkräfte, Polizisten oder Lehrkräfte und Erzieher.

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Landrat Dr. Michael Koch dankte Beuth für die Bereitschaft, sich über die Gegebenheiten in Hersfeld-Rotenburg zu informieren und erneuerte gemeinsam mit Martin Ködding die Bitte, auch den niedergelassenen Hausärzten die Vakzine zur Verfügung zu stellen, um vor allem immobile und pflegebedürftige Menschen zuhause impfen zu können. „Das ist der nächste wichtige Schritt, auf den die Bevölkerung dringend wartet“, so Koch.