Zukunftsregion

Klimaschutz vor Ort stärken: Landkreis und Kommunen stellen ihre Klimaschutzmanager vor


Der Klimaschutz gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Um den Klimaschutz in der Region aktiv voranzubringen, arbeiten der Landkreis sowie dir Kommunen eng zusammen. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei die Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager, die in den Verwaltungen Projekte initiieren, koordinieren und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen sowie weiteren Akteuren umsetzen.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und in den Kommunen Bad Hersfeld, Rotenburg und Bebra sind derzeit Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager tätig. Sie entwickeln Maßnahmen zum Schutz des Klimas, begleiten deren Umsetzung und stehen als Ansprechpartner für Fragen rund um Energieeinsparung, erneuerbare Energien und nachhaltige Entwicklung zur Verfügung. Zum diesjährigen Earth Day stellen Kreis und die drei Kommunen ihr Klimaschutzmanagement vor.

Beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist Thomas Giese seit Dezember 2023 als Klimaschutzmanager tätig. Seine Arbeitsgrundlage ist das integrierte Klimaschutzkonzept des Landkreises, dessen Umsetzung der Kreistag Ende 2021 beschlossen hat. Bereits jetzt wurden viele Projekte zur Verbesserung des Klimas umgesetzt. So haben die Umstellung auf LED-Beleuchtung, energetische Sanierungen und intelligente Heizungssteuerung in kreiseigenen Liegenschaften, wie dem Landratsamt oder Schulgebäuden, zur Einsparung von Energie beigetragen. Außerdem wurde ein Fahrradhaus gebaut und in die Erzeugung von PV-Strom investiert.

„Ich bin der Überzeugung, dass wir Menschen ein lebenswertes Umfeld brauchen. Nur wenn wir gemeinsam die Klima-Probleme in den Griff bekommen, werden wir dies weiterhin erreichen können“, betont Giese. Ziel seiner Arbeit sei es, gemeinsam mit verschiedensten Akteuren konkrete Lösungsansätze zu entwickeln und den Klimaschutz im Landkreis weiter voranzubringen: „Dieses Ziel ist aber nicht allein durch die Zusammenarbeit von Kommunen zu erreichen. Jeder Einzelne muss schauen, wo er oder sie ansetzen kann, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen.“
Andreas Altmann arbeitet bei der Stadtverwaltung Bad Hersfeld im Bereich Klimaschutz.

Mit dem Ziel, den Klimaschutz in sämtlichen Bereichen des täglichen Lebens in Bad Hersfeld voranzubringen, arbeitet Andreas Altmann. Der 61-jährige arbeitet seit Dezember 2024 im Bereich Klimaschutz, gemeinsam mit drei weiteren Kolleginnen und Kollegen. Wie der Landkreis hat auch die Stadt Bad Hersfeld ein Integriertes Vorreiter-Konzept erstellen lassen, auf dessen Basis die Stadt mit Blick auf den Klimaschutz in die Zukunft geführt werden soll.

Drei große Themen, die Andreas Altmann vor diesem Hintergrund in seiner täglichen Arbeit begleiten sind die kommunale Wärmeplanung, die Erhebung von Daten zu von der Stadt verursachten Verbräuchen und daraus entstehender Emissionen sowie die Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien.

„Damit der Klimaschutz auch flächendeckend und in allen Bereichen zum Tragen kommt, stehe ich mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fachbereiche im Austausch. Denn beispielsweise auch in den Bereichen Bauen, Verkehr und Wohnen gibt es viel zu tun“, sagt Andreas Altmann. Die Aufgabenbereiche energetische Sanierung der Bestandsgebäude sowie PV-Anlagen werden von seinem Kollegen Torsten Wiegand federführend verantwortet.

Viola Löppmann verstärkt die Stadtverwaltung Rotenburg seit Anfang April als Klimaschutzmanagerin.

Die Stadt Rotenburg ist seit 2010 hessische Klimaschutzkommune. Derzeit laufen die Arbeiten an einem integrierten Klimaschutzkonzept und der Ableitung von konkreten Maßnahmen, die Rotenburg zukunftssicher machen sollen. Vernetzung sehen wir als einen Schlüssel zum Erfolg und zur Verstetigung von Klimaschutzprojekten an“, sagt Viola Löppmann, die seit Anfang April dieses Jahres die Stelle der Klimaschutzmanagerin der Stadt Rotenburg innehat.

Jede Kommune hat zwar ihre eigenen Herausforderungen wenn wir interkommunal zusammenarbeiten, haben wir jedoch einen deutlich größeren Handlungsspielraum und auch eine stärkere Präsenz. Klimaschutzmaßnahmen kommen langfristig allen zugute“, so Löppmann. „Die aktuelle Weltlage sollte uns einmal mehr verdeutlicht haben, wie sinnvoll es ist, sich von fossilen Energieträgern unabhängig zu machen und mit den vorhandenen Ressourcen intelligent zu haushalten.“ 

Die Energieversorgung der Stadt sei ein zentrales Handlungsfeld. Dabei solle der Wandel für die Rotenburgerinnen und Rotenburger nachvollziehbar und positiv spürbar werden.

Bei der Stadt Bebra sind Julian Schulze und Torsten Sternberg für das Klimaschutzmanagement zuständig. Julian Schulze ist seit 2023 in diesem Bereich tätig und verantwortet insbesondere das Projektmanagement sowie die strategische Ausrichtung des kommunalen Klimaschutzes. Torsten Sternberg, der seit 2024 Teil des Teams ist, bringt seine fachliche Expertise vor allem im Bereich der energetischen Sanierung und der energetischen Bewertung städtischer Immobilien ein und unterstützt darüber hinaus bei weiteren Projekten. Zu den bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekten zählen unter anderem die Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes, die kommunale Wärmeplanung sowie die Umsetzung der „aufsuchenden Energieberatung“.

Bei der Stadt Bebra ist unter anderem Julian Schulze für das Klimaschutzmanagement zuständig.

„Aktuell arbeiten wir an verschiedenen Maßnahmen, darunter die Koordination von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien, der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf geeigneten Dachflächen sowie die Umsetzung von Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept und der kommunalen Wärmeplanung“, so Schulze und Sternberg. Weitere Schwerpunkte liegen in der Förderung klimafreundlicher Mobilität, der Erstellung von Sanierungsfahrplänen sowie in Informations- und Bildungsangeboten wie dem Projekt „Heldenbohne“, das den Anbau und die Nutzung regionaler Hülsenfrüchte fördert.

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