Zusätzliche Schulbusse im Kreis sollen Situation entspannen

IMG 0522Nach den Herbstferien soll es entspannter in den Schulbussen zugehen. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg will den Schülertransport mit zusätzlichen Bussen unterstützen.

Schülertransport und Corona-Pandemie sind ein sensibles Thema: Der geforderte Mindestabstand kann in vollen Bussen nur schwerlich eingehalten werden. „Um die Situation auf den am stärksten frequentierten Linien zu entspannen, haben wir jetzt für Linien in Bad Hersfeld und Rotenburg zusätzliche Busse geordert“, sagt Landrat und Schuldezernent Dr. Michael Koch.

Nach den Herbstferien sollen zunächst vier Busse den Schülerverkehr am Schulzentrum Obersberg in Bad Hersfeld und an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg unterstützen. „Wir sind derzeit noch in Verhandlung mit weiteren Reisebusanbietern und schauen uns auch die Situation auf anderen Linien an“, so Koch.

In einem ersten Schritt zur Lösung der Schülertransport-Problematik wurde geprüft, ob die Schulzeiten nicht verlegbar seien. „Aus verschiedenen Gründen ist das allerdings nicht umsetzbar, das hat uns auch das Staatliche Schulamt bestätigt“, erklärt Landrat Koch. Deshalb werden nun zusätzliche Busse zur Verstärkung des Schülertransports beauftragt. „In einem nächsten Schritt prüfen wir, ob andere Linien ebenfalls Unterstützung benötigen und weitere Verstärkerbusse realisierbar und vor allem finanzierbar sind“, sagt Koch. In diesem Zusammenhang warte man auch auf eine Entscheidung des Landes Hessen.

Alle Beteiligten wissen um die schwierige Situation des Schülertransports in Corona-Zeiten. Landrat Koch sagt: „Wir haben Verständnis für die Sorgen der Eltern sowie die der Schülerinnen und Schüler. Wir können jedoch nicht verhindern, dass Kinder in den Bussen auch stehen müssen.“ Neben Sitzplätzen gehören auch Stehplätze zur Fahrplatzkapazität der Busse.