Endspurt in Hilmes
Bewilligungsbescheid für die Dorferneuerung / Neugestaltung
der ortsbildprägenden Borngasse / Bäume für das neue Ortsbild



Vor der bisherigen Bushaltestelle, die umgestaltet und ausgebaut werden soll, überreichte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz den Bewilligungsbescheid an Bürgermeister Stefan Gensler

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(Schenklengsfeld, 28. Januar 2010).  „Damit wird das Dorfbild rund““  - auf diese Kurzformel brachte Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz das Vorhaben, das im Zuge der Dorferneuerung im Ortsteil Hilmes der Großgemeinde Schenklengsfeld jetzt auf den Weg gebracht wird: Die ortsbildprägende Umgestaltung der Borngasse in der Dorfmitte. Dazu überbrachte Künholz einen Bewilligungsbescheid des Landes Hessen in Höhe von fast 110.000 Euro und überreichte ihn im Beisein der Arbeitskreismitglieder Dorferneuerung und einiger Gäste und Dorfbewohner an Bürgermeister Stefan Gensler und Ortsvorsteher Karl-Heinz Nuhn.

Als letzte öffentliche Maßnahme des Dorfentwicklungsverfahrens soll die in der denkmal-pflegerischen Gesamtanlage liegende Borngasse im Zuge der anstehenden Kanalbaumaßnahme ortsbildprägend umgestaltet werden. Dazu werden eine behindertengerechte Bushaltestelle errichtet und ein kleiner Platz mit Fahrgastwartehalle angelegt. Dieser soll auch als Rastplatz für Radfahrer nutzbar sein. „Zur Steigerung des Aufenthaltswertes im öffentlichen Raum“, wie es im Bescheid heißt, ist weiterhin die ortstypische Gestaltung der Straßenrandbereiche Bestandteil der Förderung, verbunden mit der Anpflanzung von heimischen Laubbäumen, führte die Erste Kreisbeigeordnete aus und bezifferte die Kosten der Investitionsmaßnahme auf knapp 150.000 Euro. Bürgermeister Gensler ergänzte, dass die Kanalbaumaßnahme und die damit verbundene Straßenbaumaßnahme als eigenständig von der Kommune getragenes Projekt durchgeführt würden.  

Der Ortsteil Hilmes, mit rund 350 Einwohnern, wurde 2001 als Förderschwerpunkt der Gemeinde Schenklengsfeld in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen. Die offizielle Laufzeit des Verfahrens hat Ende vergangenen Jahres geendet. Vor Hilmes hatte bereits der Ortsteil Erdmannrode mit Erfolg am Dorferneuerungsprogramm teilgenommen.

660.000  Euro betrug nach Darstellung der Ersten Kreisbeigeordneten der förderfähige Gesamtinvestitionsrahmen. Daraus wurden die Neugestaltung des Spielplatzes, die funktionalen Verbesserungen am Dorfgemeinschaftshaus, die Aufwertung der Friedhofshalle sowie die Sanierung der alten Schule einschließlich Abriss der ehemaligen Scheune als Teile der insgesamt 14 öffentlichen Maßnahmen finanziert. Privat engagierten sich die Hilmeser Bürger mit 33 Projekten, was Künholz besonders hervorhob und den Bürgern herzlich dankte.
       
Bürgermeister Gensler ergänzte, dass die Gemeinde Schenklengsfeld die gemeinsame Aufnahme der Ortsteile Schenklengsfeld, Oberlengsfeld und Konrode in das Dorferneuerungsprogramm beantragt hat. Alle drei Orte haben historisch geprägte Ortskerne, die jedoch insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg siedlungsstrukturell zusammengewachsen sind. Aufgrund der historisch gewachsenen vielfältigen Verflechtungen wurde ein gemeinsames Dorfentwicklungsverfahren beantragt.






 
 
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