ENH wieder gut aufgestellt
300 Beschäftigte im Bad Hersfelder Werk / Regierungspräsident und
Landrat zum Antrittsbesuch beim neuen Vorstandsvorsitzenden



Elektronik für den neuen VW-Polo präsentierte ENH-Geschäftsführer Klaus Kroesen (re.) den Besuchern (v.l.n.r.): Betriebsratsvorsitzender Jörg Meckbach, Hartmut Ziehn, Stadtverordneter, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke,  Thomas Henning, ENH und Ernst Bergbauer, Abteilungsleiter Umwelt- und Arbeitsschutz


Elektronik aus dem Hause ENH für den neuen Polo



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(Bad Hersfeld, 29. Januar 2010).  „Wir sind Dienstleister, weniger Produktionsbetrieb“. Mit dieser Kurzfassung der Firmenphilosophie begrüßte der neue Geschäftsführer der Electronic Network Hersfeld GmbH, Klaus Kroesen, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und Ernst Bergbauer, Abteilungsleiter Umwelt- und Arbeitsschutz des Regierungspräsidiums im Werk im Konrad-Zuse-Gewerbepark in Bad Hersfeld. Rund 300 Mitarbeiter hat das Kernwerk der ENH-Gruppe; zusätzlich sind eine ganze Reihe von Leiharbeitern saisonal beschäftigt.

Die Wirtschafts- und Finanzkrise war auch an ENH nicht spurlos vorüber gegangen, berichtete Kroesen den Besuchern. Inzwischen jedoch sei die Auftragslage wieder zufriedenstellend; neue Kunden wurden hinzugewonnen, alte Kunden und vor allem der Hauptkunde Hypercom konnten mit neuen Aufträgen gebunden werden. „Wir sind gegenwärtig recht stabil aufgestellt“, erklärten Kroesen und Betriebsratsvorsitzender Jörg Meckbach den Besuchern.

Beeindruckt waren Dr. Lübcke und Dr. Schmidt von der Fertigung im Werk, die der Leiter der Baugruppenfertigung, Thomas Henning, präsentierte. Neben der Produktion für den Hauptkunden Hypercom sind es neuerdings hochwertige Bauteile für die Automobilindustrie, die in Bad Hersfeld hergestellt werden. Als Beispiele präsentierten Henning und Meckbach die im Auftrag der Fa. Küster hergestellten Elektroniken für den neuen Polo, die in hohen Stückzahlen gefertigt werden.

„Es ist eine harte Branche, in der wir spielen, und wir sind dankbar für jede Hilfe und Unterstützung“, formulierte Vorstand Kroesen abschließend. Regierungspräsident und Landrat sagten zu, zu helfen, wenn die Unterstützung der Behörden benötigt wird.


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